Jockey Ryan Moore fasst für die Sport-Welt und GaloppOnline.de seine Eindrücke vom Sieg in Melbourne Cup zusammen.
Er ist gut aus den Boxen gekommen, aber das Pferd neben mir wollte nach vorne, also habe ich ihn etwas zurückgenommen. Wir waren recht weit im Hintertreffen, aber er ist dort ruhig galoppiert und wurde nicht gestört. Es war dann eine Frage, nach und nach nach vorne zu kommen und die Lücken gingen auf. Er hat dieses Rennen sehr gut gewonnen, es war eindrucksvoll.
Wir hatten uns jedes Pferd in diesem Rennen sehr detailliert angeschaut und natürlich hatte ich meine Order, aber ich habe ihn dann einfach nach Gefühl geritten. 1000 Meter vor dem Ziel war mir klar, dass wir eine Chance haben müssten, er ging zu diesem Zeitpunkt sehr gut.
Ich war schon vor dem Rennen sehr zuversichtlich hinsichtlich seiner Chancen, war aber ein wenig besorgt angesichts des Bodens. Ich habe jetzt zwei Ritte und zwei Siege für sein Team erreicht, das ist eine großartige Bilanz.
Ich wollte diesen Ritt wirklich haben und Andreas Wöhler hat meinen Agenten sehr früh angerufen. Als er im September in Newmarket war, kam er raus zum Stall von Sir Michael Stoute, um mit mir drüber zu sprechen, er hat sehr viel Zuversicht vermittelt.
Alle großen Rennen sind sehr wichtig für mich, und das ist ein großartiges Rennen. Protectionist ist ein sehr gutes Pferd und er wird im kommenden Jahr über 2400 Meter eine sehr scharfe Klinge schlagen.











