Als im vergangenen Herbst Christoph Winkler, langjähriger Präsident des Dresdener Rennvereins seinen Rücktritt vom Amt erklärte, löste er in der Szene einen mittelschweren Schock aus. Denn der Einsatz des heute 62 Jahre alten Bauunternehmers in Dresden war in der Vergangenheit beispielhaft.
Mit beruflichen und auch gesundheitlichen Gründen erklärte Winkler seinen Rückzug. In diesen Tagen hat er nun einen Nachfolger präsentiert: Dr. Horst Metz, sächsischer Finanzminister, hat sich bereit erklärt, bei der am 10. März anstehenden Wahl zu kandidieren, so eine offizielle Pressemitteilung des Rennvereins, und es besteht nach dem derzeitigen Stand der Dinge auch kein Zweifel, dass er gewählt wird.
Der 60 Jahre alte CDU-Politiker, ein gelernter Wasserbaufacharbeiter, ist bereits auf zahlreichen Ebenen ehrenamtlich aktiv, so u.a. als Aufsichtsrat an der Uniklinik sowie bei der Leipziger Messe. Metz gilt nicht unbedingt als rennsportlicher Insider, war allerdings im vergangenen Jahr beim BMW-Renntag in Dresden auf der Bahn.
„Nun kann mir niemand vorwerfen, ich hätte mit meinem Rücktritt den Verein im Stich gelassen”, erklärte Christoph Winkler in der Dresdener Morgenpost und fügte an: „Im Gegenteil – in Sachen Außenwirkung und Sponsoren-Gewinnung steht er nun besser da.”











