Saba Dancer etabliert sich in Dresden als Steherk?nig

‚Das ist ein Pferd zwischen Genie und Wahnsinn‘, beschreibt Marion Rotering gerne ihren Schützling Saba Dancer(85:10), der sich beim Dresdener Saisonfinale unter Andreas Göritz im Buchmacher Albers Steher Cup, einem Ausgleich III über 2950 Meter durch seinen Sieg als Steherkönig auf der mittleren Handicapebene jetzt so richtig etabliert hat.

Nachdem der Banyumanik-Sohn bereits in Bad Doberan das längste Flachrennen Deutschlands gewann (3600 Meter), behielt er auch in Dresden unter seinem ‚Leib und Magen‘-Reiter Andreas Göritz gegen den auf siener Heimatbahn überraschend stark agierenden Zippo (657:10) und den Dzubasz-Schützling Cherry Hill die Oberhand (Video ansehen).

Erneut erfolgreich unterwegs war Sabrina Wandt. Die Auszubildende von Christian von der Recke ritt zunächst Pentathlon aus dem Quartier ihres Ausbilders als 21:10-Favoriten vor Diacaro (57:10) und Shabanu (99:10) zum Sieg, um auch mit dem Außenseiter Platin Storm (133:10) den noch auf den letzten Metern heranstürmenden Kalitas knapp abzuwehren (Video ansehen).

Bei den dreijährigen sieglosen Pferden brachte Sorea (87:10) aus dem Stall von Lutz Pyritz den Favoriten Inferno (31:10) zu Fall. Filip Minarik konnte die Paolini-Tochter von der dritten Stelle aus im Einlauf beständig steigern, ließ den bis dahin führenden Bandoneon (84:10) bald hinter sich und wies auch den späten Angriff von Inferno noch sicher ab (Video ansehen). Filip Minarik sicherte sich mit dieser Leistung den zweiten Tagestreffer, nachdem er im einleitenden Zweijährigen-Rennen bereits mit Maggie gepunktet hatte.

Wenig Federlesen machte Dark Fellow (38:10) mit seinen Gegnern im Ausgleich III über 1400 Meter unter Eugen Frank, der für den nicht angereisten Eduardo Pedroza in den Sattel gestiegen war. Der Protektor-Sohn aus dem Stall von Pavel Vovcenko erreichte als drittes Pferd hinter Pachomius und Big Laguna den Einlauf, hatte jedoch bereits Mitte der Geraden alles im Griff, auch wenn Diva L´amour und Ocean Chat sich noch verbessern konnten (Video ansehen).

Zum Ende des Dresdener Saisonrenntages landete auch das Team Roland Dzubasz und Jonas Grimmer einen Doppelerfolg. Jonas Grimmer setzte sich im achten Rennen zunächst mit Cyperus (30:10) noch knapp gegen den immer besser werdenden Dear Will (Marion Rotering/Filip Minarik) durch, um im letzten Rennen auch noch mit Tres Piernas (30:10) gegen Campala (109:10) und Stieglitz (64:10) zu punkten.

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