Rumh-Tochter mitfavorisiert für die 1.000 Guineas

Kann eine Stute mit deutschem Zucht-Hintergrund die Starter des großen Aidan O’Brien am Sonntag in den Qipco 1.000 Guineas von Newmarket ärgern?

Charlie Appleby hat zwei Pferde im Rennen, darunter mit Wild Illusion die Siegerin des zur Gruppe I zählenden Prix Marcel Boussac. Sie gibt jetzt ihr Jahresdebüt, während ihre Trainingsgefährtin Soliloqui Mitte April die auf die 1000 Guineas vorbereitenden Nell Gwyn Stakes auf Gruppe III-Ebene über die 1407 Meter von Newmarket sicher für sich entscheiden konnte.

Wild Illusion stammt aus der Monsun-Stute Rumh, die vom Gestüt Fährhof gezogen wurde. Als Jährling wurde Rumh bei Tattersalls für 300.000 Guineas John Ferguson für Godolphin zugeschlagen. Rumh avancierte dreijährig in Godolphin-Farben zur Listensiegerin. Ihre Mutter ist die vom Gestüt Etzean gezogene Royal Dubai, die auf der BBAG Jährlingsauktion 2001 für 85.000 Euro von der Stiftung Gestüt Fährhof erworben wurde. Ein Jahr später gewann Royal Dubai auf dem Mülheimer Raffelberg den Preis der Winterkönigin.

Wild Illusion notiert am Wettmarkt als vierte Favoritin. Angeführt wird dieser von der von Aidan O’Brien trainierten Happily, die den Prix Jean Luc Lagardère am Arc-Sonntag von Chantilly  gegen die Hengste gewonnen hat und vorher schon in den Moyglare Stud Stakes erfolgreich gewesen war. Hier folgen am Wettmarkt die bereits erwähnte Soliloqui und I Can Fly, die ebenfalls von Aidan O’Brien vorbereitet wird (Zum Langzeitmarkt).

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