Der vier Jahre alte Hengst Protectionist schickt sich an zu einem neuen Weltstar des deutschen Turfs zu werden. Der Schützling von Trainer Andreas Wöhler bestreitet am Dienstag früh down under in Australien den legendären Melbourne Cup, geht mit Jockey Ryan Moore als einer der drei Favoriten in das legendäre Rennen, das in Australien zu den meistbeachteten Sport-Events gehört. Nicht umsonst heißt der Cup „The race that stops the nation“, ein Rennen, das die Nation stillstehen lässt.
Und Protectionist, mittlerweile halb in australischem Besitz stehend, ist mittendrin. Dieses Pferd ist ein Musterexemplar eines Vollblüters. Zweimal, einmal in jungen Jahren, einmal vor dem Deutschen Derby 2013, warfen ihn alles andere als leichte Verletzungen aus der Bahn, Protectionist kam immer wieder zurück. Und ist nun besser denn je. In einem Mammutfeld von 24 Startern muss alles passen. Aber bis dato hat man den Eindruck, es gibt nicht viel, was dieses Pferd nicht kann.
Favorit ist am Dienstag fünf Uhr unserer Zeit wohl der Japaner Admire Rakti, der den Caulfield Cup in starker Manier gewann, nun aber unter Top-Weight heran muss. Gefährlich scheint auch die Stute Lucia Velentina. Für den von Marco Botti trainierten Karlshofer Seismos, sowie den guten alten Cavalryman bleiben da nur Außenseiterrollen (Zum Langzeitmarkt).











