Von der Spitze aus war die von Mario Hofer trainierte Suerte Loca (Foto) in Mülheims Zweijährigenrennen nicht zu schlagen. Mit Andreas Helfenbein im Sattel spielte LMGW-Bloodstocks Tochter von Prix de l‘ Arc de Triomphe-Sieger Peinre Celebre stammende Stute im Preis des Vereins für Pferderennen und Ausstellungen in Preussen von 1835 im Einlauf immer wieder neue Reserven aus. So blieben für die gut debutierenden Guangzhou und All I Want die Plätze zwei und drei.
‚Wir sind schon sehr optimistisch nach Mülheim gefahren, sie hatte ausgezeichnet gearbeitet und hat das toll umgesetzt‘, meinte Mario Hofer und begründete dies auch: ‚zuletzt in Deauville war es für Suerte Loca wohl etwas zu schwer. Aber in den zuvor gezeigten Leistungen musste der Weg zum Sieg über die Stute führen. Wo wir jetzt weitermachen, kann ich noch nicht sagen. Heute freuen wir uns erst einmal über diesen Erfolg.‘ Suerte Loca zahlte 32:10 auf Sieg.
In der Favoritenrolle notierte die von Peter Schiergen für das Gestüt Ebbesloh trainierte Guangzhou, die unterwegs stets an zweiter Stelle hinter Suerte Loca lag. Im Einlauf ließ die Königstiger-Tochter nichts unversucht und wurde vor allem zum Schluss noch einmal richtig schnell, doch sollte es gegen die routinierte Gegnerin nicht ganz reichen.
Peter Schiergen: ‚Die Stute hat sich für das erste Mal sehr gut verkauft. Auf dieser Form lässt sich aufbauen.‘ Auch im Lager der drittplatzierten King’s Best-Tochter All I Want war man nicht unzufrieden. Andreas Löwe: ‚Sie kam etwas schwer auf die Beine, packte dann aber fein an.‘
Die ersten drei Pferde haben allesamt eine Nennung für den Preis der Winterkönigin und könnten sich Mitte Oktober durchaus erneut in Baden-Baden treffen.










