Am 1. und am 2. September sollten auf der Rennbahn Veliefendi in Istanbul wieder die „International Races“ stattfinden. Daraus wird leider nichts, wie das International Racing Bureau am Montag in einer Presseerklärung mitteilte.
Aufgrund der Pferdeseuche „Rotz“ werden die internationalen Rennen von Istanbul diesmal nur auf nationaler Ebene ausgetragen. Es werden keine ausländischen Pferde zugelassen, heißt es. Einen, den diese Vorsichtsmaßnahmen unmittelbar betreffen, ist der Düsseldorfer Trainer Sascha Smrczek, der in diesem Jahr mit dem fünfjährigen Areion-Sohn Wonnemond gerne den Erfolg in der zur Gruppe II zählenden Topkapi Trophy wiederholt hätte.
„Das ist natürlich sehr ärgerlich, den Titel hätten wir gerne verteidigt. Zum Glück haben wir aber noch einen Plan B in petto. Aus weiser Voraussicht habe ich Wonnemond noch für das Darley Oettingen-Rennen eingeschrieben, hatte dabei aber eher an Flugausfälle gedacht,“ so Smrczek am Dienstagvormittag. Auf die Große Woche wird der mehrfache Gruppesieger nun vorbereitet. „Danach sehen wir weiter. Ein Istanbul-Start 2019 ist natürlich nicht ausgeschlossen,“ so Smrczek abschließend.












