Seit Beginn diesen Jahres gehen Trainerin Marion Rotering (Foto) und die Besitzergemeinschaft der Gebrüder Christian und Ulrich Wiegandt aus Hannover getrennte Wege. Damit endet nach rund 10 Jahren eine im Deutschen Galopprennsport besonders erfolgreiche Verbindung, mit zahlreichen Siegen und Placierungen im In- und Ausland. Besonders zu erwähnen ist hierbei der in Baden für kleines Geld ersteigerte, auf der Rennbahn aber bestens eingeschlagene Kayo und im weiteren Verlauf die Stuten Bella Amica, Sapiranga, Ahlefisia und Lautenspielerin.
Das Highlight der Verbindung war aber zweifellos die jetzt als Mutterstute wirkende Acatenango-Tochter Lobatica, die Marion Rotering für die gelb-grünen Besitzerfarben zur Listensiegerin formte, wobei deren spektakulärer Erfolg zum Karriereende in Meran den Beteiligten sicher dauerhaft in Erinnerung bleiben dürfte. „Die Trennung erfolgte zwar nicht im besten und beiderseitigem Einvernehmen, allerdings ohne böse Worte“ worauf Trainergatte Hans Georg Rotering besonders Wert legt.
Zwischenzeitlich haben bereits vier Pferde das Quartier in Langenhagen Richtung Angelika Glodde in Halle verlassen. Unter der Obhut von Marion Rotering verbleiben momentan noch die im Vorjahr stark gesteigerte Salontänzerin, sowie der jetzt zweijährige und vom unlängst eingegangenen mehrfachen Beschäler-Champion Big Shuffle stammende Horatio Nelson.
Der Auszug der Wiegandt-Pferde bedeutet für Marion Rotering, die im Vorjahr mit 21 Erfolgen Platz 14 der Trainerstatistik belegen konnte, zwar eine deutliche Zäsur, doch ist man nach eigenem Bekunden sicher, „die entstandenen Lücken kurzfristig wieder schließen zu können“.
Besonders erfreut ist man dabei vor allem, das die an einen namhaften Iffezheimer Besitzer verkaufte Black Sam Bellamy-Tochter und Listenklasse vertretende Bella Amica weiter im Stall verbleibt und in dieser Saison für bessere Aufgaben auf Steherdistanzen vorbereitet werden kann.










