Im vergangenen Jahr hatte Stall Domstadts Hengst Ross den Prix Luthier, das mit 52.000 Euro dotierte Listenrennen über 1500 Meter auf der Sandbahn in Deauville gewonnen. Als 330:10-Außenseiter hatte sich der Acclamation-Sohn aus dem Stall von Trainer Peter Schiergen damals mit einem kurzen Kopf Vorsprung gegen den englischen Gast Sovereign Debt durchgesetzt.
Am Samstag versuchte der Vierjährige unter Eddy Hardouin seinen Titel in dieser Black Type-Prüfung zu verteidigen, doch auch wenn er eine gute Leistung zeigte, gelang dieses Vorhaben nicht. Bei dichtem Nebel, der sich während der gesamten Veranstaltung nicht verzog, waren die Pferde nur ganz kurz zu erkennen. Zunächst sah man Ross in hinteren Regionen, vorne legte Sovereign Debt, der erneut mit von der Partie war, los wie die Feuerwehr, und kam noch mit einigen Längen Vorsprung in die Zielgerade.
Auf den letzten Metern wurde er aber noch von dem Dreijährigen Qurbaan abgefangen. Die 49:10-Chance aus dem Stall von Francois Rohaut hatte unter Francois-Xavier Bertras im Ziel einen Vorteil von einem kurzen Hals. Eine Länge hinter Sovereign Debt musste auf dem dritten Platz das Zielfoto zwischen King Malpic und dem an der Innenseite gut endenden Ross entscheiden. Ein Kopf fehlte dabei Ross zum dritten Platz, aber dennoch zeigte der deutsche Gast, der als 120:10-Chance ins Rennen gegangen war, eine gute Form.
Nach dem siebten der geplanten zehn Rennen wurde die Veranstaltung abgebrochen.











