Rolling Home (Foto) heißt der Sieger des Top-Ausgleichs in Frankfurt-Niederrad. Wieder einmal schlug das Ravensberger Quartier von Andreas Wöhler in einer größeren Prüfung zu. Jozef Bojko nutzte die sich ihm bietende Chance konsequent, konnte in der Geraden an der Innenseite galoppierend alle Attacken abwehren und zum Volltreffer kommen.
Da konnte auch Night Prince (W. Mongil) unter Topweight nicht vorbeiziehen, lieferte aber für seinen Trainer Andreas Trybuhl auch als Zweiter wieder eine tolle Vorstellung ab. Auf dem dritten Rang konnte die Zielfotographie keine Trennung zwischen Wellinas (J. Palik) und Let’s Rock (A. Best) ausweisen. Diese beiden endeten im toten Rennen gleichauf.
Bei den Youngstern wusste sich Pracasa für Trainer Waldemar Hickst und Besitzer sowie Züchter Helmut von Finck mächtig in Szene zu setzen, schlug beim Lebensebüt Barzini (Ostmann/Piechulek) und Batya (Hofer/Mongil).
Die Areion-Tochter wurde von Wladimir Panov erst gut versteckt und griff gegen gewiss nicht schlechte Zweijährige aus prominentesten deutschen Ställen erst 200 Meter vor der Linie so richtig ins Geschehen ein.
An der Außenseite gebracht, packte Prakasa umgehend mächtig an und musste vom Jockey nicht einmal aufgemuntert werden. Sie könnte nach diesem Eindruck ein sehr gutes Pferd sein, besitzt eine Nennung für den Preis der Winterkönigin in Baden-Baden
Ein harmloses Altergewichtsrennen über 1600 Meter konnte der von Peter Hirschberger vorbereitete heiße Favorit Mharadono (13:10, P.J. Werning) nicht gewinnen. Der gestandene Frontrenner musste früh in der Geraden die Segel streichen und Kocham Cie (J. Palik) sowie Lulea (J. Bojko) noch vorbeiziehen lassen, könnte den Boden schon zu abgetrocknet vorgefunden haben.
Der Ittlinger Lucarelli gab bei den Dreijährigen ein verheißungsvolles Debüt. Der bei Torsten Mundry in Warendorf beheimatete High Chaparral-Sohn gilt in sienem Quartier als sehr veranlagtes Pferd, setzte sich als Favorit zur Quote von 27:10 gegen Lapao (J. Palik) und Morena (M. Kolb) durch.
Bei den Arabern konnte Al Anqa (D. Bouland) seiner exponierten Favoritenstellung gerecht werden, nachdem er in Hamburg noch mit dem Ehrenplatz hatte Vorlieb nehmen müssen und gewann für 18:10 vor Nil Ishan Ibn Al Sakbe (M. Kolb) und Terach El Samawi (F.X. Weißmeier).










