Röttgens Diadora zu stark für die Französinnen

Zwei Stuten hatte das Gestüt Röttgen am Sonntag in Hannover im zur Listenklasse zählenden Großen Preis von Burger King Deutschland (15.000 Euro) über 1400 Meter und beide galten vor dem Zug nur als Außenseiterinnen. Doch das kümmerte Martin Seidl auf der von Markus Klug trainierten Diadora (13,6:1) eher wenig. Unterwegs im Mitteltreffen gehend, packte Diadora in der Zielgeraden stark an und kam noch zu einem leichten Sieg über die lange führende ebenfalls dreijährige französische Gaststute Angelinka (Delphine Santiago) aus dem Rennstall von Nicolas Caullery. Rang drei belegte Jérôme Reyniers vierjährige Sun Bear, eine weitere Stute aus Frankreich, die von Sibylle Vogt geritten wurde. Für Diadora, eine dreijährige Dansili-Tochter aus der Zucht ihrer Besitzer, war es der zweite Sieg ihrer Laufbahn und der erste auf Listen-Parkett.

„Das war das erste Mal in diesem Jahr auf dieser kurzen Distanz. Auf so einer Distanz lief sie zuletzt zweijährig. Beim den letzten Malen waren es 1600 Meter. Bei ihrem letzten Start war es vielleicht ein wenig zu schwierig für sie oder es war einfach nicht ihr Tag“, spricht Seidl Diadoras achten Platz im Henkel-Stutenpreis an. „Man hat glaub ich auch gesehen, dass ich unterwegs immer ein wenig arbeiten musste, aber ich habe ihr immer vertraut und zu Hause hat sie dann auch immer den Turbo gezündet. Zum Glück hat sie das heute auch getan.“

Markus Klug nach dem Rennen: „Sie lief schon in Düsseldorf besser als es die Platzierung aussagt. Novemba war dort Vierte, sie hat das Rennen ja jetzt schon mehrfach aufgewertet. Diadora kommen die 1400 Meter auch noch besser entgegen als die 1600 Meter.“

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