Andreas Helfenbein ließ sich im Sattel der Röttgenerin Anna Katharina auf nichts ein, ging gleich nach vorne und gab die Spitze bis ins Ziel nicht mehr ab. Und flugs fanden sich der Jockey und Trainer Markus Klug ein Jahr nach dem Sieg mit Papagena Star erneut auf dem Siegerpodest wieder nach dem Hamburger Stuten-Preis.
Das in diesem Jahr als Almased-Cup gelaufene Rennen war in der Zielgeraden, als alles nach außen drängte, sehr turbulent, bei gleich einigen Rangeleien wurden mehrere Pferde behindert, am ärgsten erwischte es Winnemark, die daraufhin komplett aus dem Rennen war und auch nicht mehr bemüht wurde (Zum Video).
Amona landete als Zweite hinter Anna Katharina, Rang drei ging nach 2200 Metern an Turfdonna. Beide hatten gegen die vorne einsam ihre Kreise ziehende Siegerin indes keine Chance und der Henkel Preis der Diana kann für Anna Katharina nun kommen. Schon in Baden-Baden hatte sie als Zweite zu Nordic Flight einen großen Eindruck hinterlassen, nun bestätigte sie es mit einem Gruppe-Sieg in Hamburg. Es war der erste Röttgener Gruppe-Treffer in der Saison 2015.
Markus Klug Trainer sagte nach dem Rennen: „Die Stute muss ihre raumgreifende Galoppade ausspielen, was aber nicht unbedingt heißt, dass sie vorne gehen muss. Es wollte aber keiner gehen und so machte Andreas Helfenbein sein Rennen selbst. Nun gehen wir natürlich in die Diana.“ (Zum Langzeitmarkt)
Das ist auch das Ziel mit Amona. „Die Stute packte sehr gut an, lief erneut höchst anständig und die Diana ist nun das Ziel“, gab Coach Andreas Löwe zu Protokoll.
Bei den tropischen Temperaturen flossen in Hamburg 399.590 Euro durch die Wettkassen in den elf Rennen des Samstags.












