Nach einer Pause von fast zwei Jahren hatte die von Maxim Pecheur trainierte Vierjährige Akronym in München zuletzt ein gutes Comeback gegeben, als sie in einem Maidenrennen leicht zu ihrem ersten Karrieretreffer gekommen war.
Am Samstag gab die von Oasis Dream stammende Tochter der Gruppesiegerin Akribie in Dresden ihren Einstand im Handicap, und im Ausgleich III über 1500 Meter gab es für die als 2,0:1-Favoritin gestartete Schimmelstute dann gleich den nächsten Sieg, ihren nunmehr zweiten, beim dritten Start.
Doch lange hatte es gar nicht danach ausgesehen, denn unter Martin Seidl sah man die Röttgenerin zu Beginn der Zielgeraden noch im hinteren Teil des Feldes. Und durch dieses musste sich Seidl mit der Favoritin förmlich hindurchschlängeln, ähnlich einem Skifahrer im Slalom.
Schließlich landete Akronym auf den letzten Metern bis zur Linie ganz an der Innenseite, und dort fing sie am Ende den lange führenden What A Dude (Gunter Richter/Bauyrzhan Murzabayev) noch ab. Die Plätze drei und vier belegten in dem Rennen, in dem auch die Viererwette ausgespielt wurde, die von Roland Dzubasz trainierten Needle Drop (Sibylle Vogt) und Grace de Vega (Thore Hammer-Hansen).
„Die Stute hat gezeigt, wie gut sie ist“, lobte Martin Seidl nach dem Rennen sein Pferd.












