Rodondo als Favorit, aber sonst viele ?berraschungen

Eine ‚Frankfurter‘ Zweierwette gab es zum Auftakt am Sonntag in Neuss, als der 23:10-Favorit Glenfiddich mit Andreas Helfenbein für Trainer Wilfried Kujath den Außenseiter Valdarno aus dem Stall von Heinz Hesse noch mit einem Kopf abfangen konnte.

Beim Auftakt zum Fährhof Nachwuchs-Cup setzte sich Tanja Schmitz für Besitzertrainer Matthias Schwinn mit Gran Classic leicht gegen Earl of Heights und Paciere durch. Kuriosum: Der Sport-Welt-Tipp zahlte lukrative 156:10!

Überraschend keinerlei Chance hatte der 15:10-Favorit Ibris im Altersgewichtsrennen. Nach einer erschreckend schwachen Vorstellung landete der ‚Neu-Recke‘ nur meilenweit distanziert. ‚Mit der halben Bahn‘ trumpfte hier die von Sascha Smrczek trainierte Atlantic Fantasy (Norman Richter, 91:10) vor Prairie Time und Shanice Surprise auf.

Erfolgreiche Revanche nahm Rodondo (15:10, Jean-Gilles Gueracague) im zweiten Lauf der RaceBets.com-Hürdenserie an seinem jüngsten Bezwinger Nardello, doch musste sich der Favorit aus dem Stoltefuß-Stall (Foto von Uwe Stoltefuß) schon anstrengen, damit dieses Unterfangen klappte. Auch Afrika endete als Dritte dichtauf.

Die ‚Perlenkette‘ ist der begehrteste deutsche Ehrenpreis für Amazonen. Im ersten Wertungslauf trumpfte sensationell Bärbel Schreiner-Bohlen, auch Besitzerin von Deesse d´Arabie (Trainer ist Hartmut Steguweit) auf. 247:10 zahlte ihre vierjährige Stute, die gegen Tagunas (Kirsten Schmitt) und L´Orage (Katharina Daniela Werning) für eine Sensation sorgte.

Extra aus München angereist war der vierjährige Wallach Sentimento. Und der Schützling von Werner Glanz trumpfte unter Piotr Kowicka im 1500 Meter-Ausgleich III enorm auf, siegte zur Quote von 104:10 sicher vor dem heranfliegenden Pesago und dem wiedererstarkten Bahnspezialisten Marksman.

In einem weiteren Altersgewichtsrennen (1900 m) entwickelte sich ein faszinierendes Duell zwischen dem 15:10-Favoriten Personal Power und der Schimmelstute Golden Rose (39:10), das schließlich Jozef Bojko auf der von Heinz Hesse trainierten Lady für sich entschied. Dritter wurde Antonio Gold.

Nur ausgesprochene Sandbahnspezialisten machten die Entscheidung in der Wettchance des Tages unter sich aus. Nach einem harten Gefecht behielt der Favorit Sir Bechstein (Steffi Hofer, 44:10) knapp die Oberhand gegen Highbrow, die Außenseiter Sweet Fighter und Prato trieben die Viererwette auf 119.234:10 Euro.

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