Am Sonntag steht in Köln der 56. Preis von Europa auf der Karte (zum Langzeitmarkt). Leider wird das Weidenpescher Saison-Highlight wohl nur fünf Pferde am Start sehen. Darunter der Vorjahressieger Windstoß aus dem Quartier von Markus Klug. Der Shirocco-Sohn ist einer der Stars der hiesigen Galopper-Szene und wird sicherlich am Sonntag unter Adrie de Vries viel Anhang finden.
Ein anderer Top-Star in diesem Rennen ist auf zwei Beinen unterwegs. 2018 ist sein Jahr, mittlerweile gehört er zu den besten Jockeys hier in Europa und könnte die Szene in den nächsten Jahren durchaus mitbestimmen. Oisin Murphy, 23-jähriger Jockey, geboren im irischen Killarney im County Kerry, wird nach Köln kommen. Einmal mehr steigt er für Sarah Steinberg und den Stall Salzburg in den Sattel. Er reitet Night Music, mit der er in Mailand bereits den Gran Premio di Milano der Gruppe II gewinnen konnte. Murphy, der während der Großen Woche mit Quest the Moon das Zukunftsrennen gewann, siegte am vergangenen Wochenende mit Roaring Lion in den Irish Champion Stakes (Gr. I). Mit dem von John Gosden trainierten Kitten’s Joy-Sohn triumphiere er darüber hinaus in den beide zur Gruppe I zählenden Coral Eclipse Stakes und im Juddmonte International. Mit The Tin Man gewann er zudem die Sprint Cup Stakes der Gruppe I. Murphy wird am Sonntag zudem Clearly, die ebenfalls von Sarah Steinberg für den Stall Salzburg trainiert wird, im Listenrennen steuern.
Neben Windstoß und Night Music sind auch Henk Grewes Khan und der von Dr. Andreas Bolte trainierte Veneto bereits mit Jockey angegeben. Clement Lecoeuvre und Rene Piechulek werden hier reiten. Am Donnerstag wird dann wohl ziemlich sicher der von Andreas Wöhler trainierte Gruppe I platzierte Torcedor nachgenannt. Vielleicht schließt sich ihm eine weitere Nachnennung an. Dem Kölner Traditionsrennen wäre es durchaus zu wünschen.











