Riem: Shinko’s Best zum 5. Mal im Flieger-Event dabei !

Die Kurzstreckenspezialisten treffen sich am Sonntag im Bayerischen Fliegerpreis über 1300 Meter in München-Riem und fighten ein Preisgeld von 20.000 Euro aus. Beste Erinnerungen an die bayerische Hauptstadt hat Le Big, dessen Stern erst in diesem Jahr so richtig aufgegangen ist und der vor Ort Ende Juli unter andreas Suborics zum Listensieger aufstieg.

Trainer Uwe Stoltefuß konnte sich über weitere Steigerung freuen, als der fünfjährige Wittekindshofer während der Großen Woche in Baden-Baden im ultimativen Sprint-Highlight, der bestwetten.de – 139. Goldenen Peitsche sogar den dritten Rang zu War Artist erreichen konnte.

Le Big scheint der Prototyp des spätreifen Pferdes zu sein und nach letztem Eindruck müsste er auch am Sonntag eine scharfe Klinge im Münchener Fliegerpreis schlagen können. Er hat es mit einigen Recken der Sprinterszene zu tun.

Allen voran Key to Pleasure, der schon seit Jahr und Tag Topleistungen für seinen Krefelder Coach Mario Hofer abruft und immer wieder aufs Neue bewiesen hat, dass er zur besten Kategorie der hiesigen Kurzstreckenpferde gehört.

„Der alte Herr ist gut auf dem Posten und sollte erneut gut abschneiden können“, sagt etwas ehrenvoll Mario Hofer über den mittlerweile neunjährigen Key to Pleasure, der bei seinen letzten Auftritten doch etwas die nötige Spritzigkeit vermissen ließ.

Auch Vorjahressieger Shinko‘s Best (Foto) zählt schon acht Lenze. Der von Axel Kleinkorres in Neuss vorbereitete Shinko Forest-Sohn ist ebenfalls ein Muster an Beständigkeit, nimmt an dieser Prüfung bereits zum fünften Mal teil.

Für stramme Pace zu Beginn des Rennens könnte erneut Wolfgang Figges Black out sorgen. Dr Guru ist ein ungarischer Gast in München. Kurios: Der Dreijährige ist aktueller Derby-Zweiter in seiner Heimat, läuft nun auf Sprintdistanz.

Ganz interessant könnte auch Apollo Star sein, der nun von John David Hillis in München vorbereitet wird. Der ehedem in Tschechien und auch Norwegen beheimatete Devil River Peek-Sohn ist schon Gruppesieger, allerdings sind für ihn die geforderten 1300 Meter neues Territorium. Der Siebenjährige startete zuletzt auf teils deutlich weiteren Distanzen, sollte sicher nicht an mangelnder Klasse scheitern.

Jerome Lermyte reitet Apollo Star, der durchaus zum Zünglein an der Waage avancieren könnte. Er hat aber seit Februar kein Rennen mehr bestritten, trat damals in einer 150.000 US-Dollar-Prüfung in Nad-Al-Sheba an, konnte sich dort allerdings nicht in die Entscheidung einschalten.

La Plata (W. Panov) und Zaya (G. Masure) sind die einzigen Stuten im Neunerfeld. Die dreijährige von Michael Sowa in Dresden trainierte Lady überraschte, als sie sich gegen Altersgefährten behauptete. Sie trifft es jetzt aber sicher deutlich schwerer an.

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