Riem: Seriensieger und Hoffnungsträger punkten

Zuletzt hatte Stefan Richters Seriensieger Fort Good Hope in Iffezheim seinen Anhang doch sehr enttäuscht, als er beim zweiten Start nach langer Pause in einem Top-Handicap als Favorit nicht über den elften und somit letzten Platz hinauskam.

In Tagesprüfung Nummer zwei, einem Altersgewichtsrennen für dreijährige und ältere Pferde über 2000 Meter, hat er diese Leistung nun zumindest annähernd korrigieren können, denn Start-Ziel löste sich der Santiago-Sohn als 14:10-Chance am Ende überlegen von seiner Gegnerschaft, aus der John Hillis´ Snowhite die besten Reserven hatte und bis auf Platz zwei vorlief. Rang drei ging an den Co-Favoriten Wild Horse aus dem Quartier von Ralf Rohne. Was die Form wert ist, wird der Richter-Schützling zurück auf gehobenem Parkett in Zukunft beweisen müssen (Zum Video).

Etwa eine Stunde später ging die Prüfung für den Derbyjahrgang über 1600 Meter an den von Peter Schiergen in Köln vorbereiteten High Flight (36:10). Dem Ammerländer galten zu Beginn der Saison einige Hoffnungen, die er bei zwei Starts im Frühjahr aber noch nicht hatte einlösen können. Nun zurück aus einer Pause – er hatte seit April kein Rennen mehr bestritten – zeigte sich der Lope de Vega-Sohn nicht unwesentlich verbessert und siegte von Trainersohn Vinzenz an der Außenseite eingesetzt nach einem Rennen aus dem Vordertreffen am Ende sehr sicher gegen die große Außenseiterin Lady Magic aus dem Quartier von Jutta Mayer (Zum Video). Rang drei belegte Stefan Richters Wangi Wangi, die zum ersten Mal für ihren neuen Trainer an den Start kam.

 

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