In jedem Jahr zu dieser Zeit herrscht Ausnahmezustand in der Bayrischen Landeshauptstadt. Es ist Oktoberfest und die Einheimischen sowie mittlerweile Touristen aus allen Teilen der Welt gehen auf die „Wies‘n“. Dabei lockt München am Sonntag mit einer lohnenden Alternative, um sich auch einmal abseits der Bierzelte zu amüsieren. Im Stadtteil Riem stehen am Sonntag acht Prüfungen auf dem Programm.
Traditionell stellen die Riemer Trainer immer eine Reihe an chancenreichen Pferden. Im Ausgleich III über 2400 Meter sattelt Michael Figge (Foto) den für den Stall Party Pusher trainierten Lord Emery, der mit Figges Lebensgefährtin Claudia Fleißner an den Start kommt. Der fünfjährige Mamool-Sohn versuchte sich in dieser überwiegend im Ausland und hat zuletzt zu richtig guter Form gefunden.
Über die Meile führt ein weiterer Ausgleich III, der sich als sehr offen zeigt. Gleich mehrere Pferde sollten hier beste Chancen haben. Da wäre zum Beispiel der von Werner Glanz trainierte Light On Me, der zuletzt in Iffezheim sehr gut lief. Das nominelle Höchstgewicht in diesem Rennen kann hierbei von der Erlaubnis Tamara Hofers, immerhin vier Kilo, profitieren. Nach zuletzt guten Formen kann auch die von John David Hillis trainierte Phandorra. Mit niedrigem Gewicht sollte man sich auch Scorpio genauer ansehen. Der Rail Link-Sohn aus dem Quartier von Peter Schiergen nimmt extra eine weite Anreise in Kauf.
Klingende Namen, wie Wolfgang Figges Rakete, lassen auf ein temporeiches Zweijährigen-Rennen hoffen. Ob es für die Mastercraftsman-Tochter zum Sieg reicht, muss aber abgewartet werden. Andere sind besser empfohlen. Wie beispielsweise der von Axel Kleinkorres vorbereitete Genaro. Der Dashing Blade-Sohn kehrt nach seinem Auftritt im Kölner Auktionsrennen nun in andere Klasse zurück und sollte erste Chancen auf den Sieg haben, genauso wie der Ittlinger Fabio, bei Paul Harley in Training, der ebenfalls schon im Auktionsrennen startete und in dieser Klasse zu den besseren Pferden zählt.









