Der Qatar Arabian World Cup, die mit 700.000 Dollar dotierte 2000 Meter-Prüfung, war aus deutscher Sicht sehr interessant. Denn in dem Rennen für die arabischen Vollblüter kam mit Ameretto ein in Deutschland von Gunter Richter in Hoppegarten trainiertes Pferd an den Start, Adrie de Vries ritt den guten TM Fred Texas, und Marvin Suerland war auf dem Außenseiter Sartejano im Einsatz.
Doch letztlich spielten alle bei der Entscheidung keine Rolle, denn der Sieg ging wie im Vorjahr an Trainer Julian Smart und den Katar-Besitzer Sheikh Mohammed Bin Khalifa Al Thani, sowie Jockey Neil Callan.
Vor zwölf Monaten stellte Smart mit Areej, Aziz Asf und Jaafer Asf die drei Erstplatzierten in diesem Rennen. In dieser Saison waren es mit der nachgenannten Stute Mkeefa und dem Außenseiter Rathowan ’nur‘ die beiden Ersten. Denn Dritter wurde der von Olivier Peslier gerittene Favorit Tabarak.
38:10 gab es am Toto auf die Siegerin, denn sie gehörte mit vier weiteren Pferden zum Stall. ‚Wir haben uns dazu entschieden, sie nachzunennen, nachdem sie in Newbury ein Grupperennen sehr leicht gewonnen hatte‘, so Julian Smart nach dem Rennen. Vier Längen Vorsprung hatte die Siegerin im Ziel.
Adrie de Vries hatte mit TM Fred Texas lange am Ende des Feldes gelegen, er konnte sich nur mühsam auf den achten Platz vorarbeiten. ‚Das war nicht sein Boden, das habe ich aber schon vorher gewusst‘, so der Niederländer nach dem Rennen. Marvin Suerland wurde mit Sartejano Neunter, Gunter Richters Ameretto, der noch mit der Spitzengruppe in die Zielgerade kam, landete auf dem elften Platz. Ohne Chance war auch Jadey Pietrasiewicz auf Poulain Kossack, sie landeten im geschlagenen Feld.












