Drei Grupperennen sollten am Dienstag auf der Pariser Bahn von Maisons-Laffitte ausgetragen werden. In zwei von diesen sollten mit Amarillo, High Duty und Ragazzo auch deutsche Pferde an den Start kommen. Doch daraus wurde nichts, denn die Veranstaltung wurde noch vor dem ersten Rennen abgesagt. Grund dafür war ein Streik von Mitarbeitern des französischen Dachverbandes France-Galop.
Diese drangen vor dem ersten Rennen, ausgestattet mit Transparenten und Schildern, in den Führring ein, und protestierten gegen eine möglicherweise geplante Schließung der Rennbahn.
Ob, und wann der Renntag wiederholt wird, steht noch nicht fest, doch kann man davon ausgehen, dass der Renntag auf einen zeitnahen Termin verlegt wird, wie es in Frankreich in der Regel immer der Fall ist. Die Entscheidung darüber soll am Mittwochmittag bekannt gegeben werden. Die aus weiterer Entfernung angereisten Pferde bleiben in Maisons-Laffitte.
Allerdings ist das in diesem Fall, falls man nicht in Maisons-Laffitte veranstaltet, nicht ganz so einfach, denn die Grupperennen führen über 1200, bzw. 1400 Meter auf der Geraden Bahn. Und auf einer anderen Pariser Bahn als Maisons-Laffitte gibt es keine so lange Gerade Bahn. Die nächstgelegene Alternative wäre die Bahn in Deauville.










