Den fünften Renntag der Saison hat der Veranstalter am Samstag in Hoppegarten zum Familienrenntag deklariert, der für kleine und große Besucher etliche Attraktionen im Aufgebot bereit hält und für ein besonderes Familienerlebnis sorgen soll.
Während die Kleinen wohl mehr auf Hüpfburg, Ponyreiten oder Schminken stehen, dürfte das Interesse der Großen in erster Linie den acht Rennen gelten, in denen rund 40.000 Euro ausgeschüttet werden und der mit dem Preis der Jungheinrich Gabelstapler seinen sportlichen Höhepunkt besitzt.
Violet Shelly, Fünfte beim Jahresdebüt in Dresden, wird durch jenen Start gefördert sein und sollte diesmal schon eine entscheidende Rolle spielen können. El Okawango hat sich in der laufenden Saison bereits dreimal vorgestellt und sollte inzwischen so weit sein, dass man sich ihn in der Entscheidung vorstellen kann, was auch auf Tumult, Soledad, Ornis und Califax zutrifft.
In einem weiteren Ausgleioch III, der die Sprinter anspricht, will Action Lion (Foto von Trainer Dr. Andreas Bolte) wieder in die Erfolgsspur zurückfinden, nachdem der Ausflug nach Frankreich ohne positives Ergebnis geblieben ist.
Traditionsgemäß beanspruchen die Dreijährigen verstärktes Interesse. So ist dann auch in der über die Meile führenden Prüfung für die Vertreter des Jahrgang 2006 – die zweite führt über 2000 Meter – ein ansehnliches Feld zusammen gekommen, in dem mit Carlos Moheba, Mawenzie und Tiago Pferde dabei sind, die ihre Veranlagung bereits bewiesen haben.
Was aber auch für Wild Pride gilt, die mit der Trainingsgefährtin und der von Alexander Pietsch, einem absoluten Formjockey, gerittenen Debütantin Insomnia den Stall von Roland Dzubasz und damit das erfolgreichste Quartier in Mitteldeutschland vertritt. Für das Team Dzubasz und Pietsch ergeben sich wieder einmal beste Chancen auf Erfolge, denn allein fünf Mal ist diese Verbindung im Einsatz. Dazu kommen noch weitere Pferde aus dem Dzubasz-Stall an den Start, so dass man auf weitere Treffer hoffen darf.
Als erfolgreichster Reiter neben Alexander Pietsch auf den mitteldeutschen Bahnen hat sich in den vergangenen Wochen Jozef Bojko, der eine ausgezeichnete Saison absolviert, erwiesen. Dabei hatte er erst spät wieder in die Ereignisse eingreifen können, nachdem er nach seinem schweren Sturz in Hamburg monatelang Hamburg zur Untätigkeit gezwungen war.
Inzwischen ist er ein Garant für Punkte, ganz gleich, für welche Ställe er in den Sattel steigt. Auf 766 Siege beläuft sich das Konto des 38-jährigen gebürtigen Slowaken, der seit geraumer Zeit zum Erfolgsteam von Trainer Andreas Wöhler in Gütersloh zählt. So wie Bojko derzeit in Form ist, liegt die Vermutung nahe, dass er auch in Hoppegarten den einen oder anderen Treffer landet und sein Punktekonto erhöhen kann.











