Der Leistungsstand der deutschen Galopprennpferde erreichte in 2005 wieder ungekannte Höhen: Mit den Hengsten Hurricane Run (Prix de l`Arc de Triomphe) und Shirocco (Foto, Breeders‘ Cup Turf) kamen die beiden weltweit prominentesten Grasbahnsieger über Grand Prix-Distanz (2400 Meter) aus deutschen Gestüten.
Dieses Jahrhundertereignis ließ die Nachfrage nach deutschen Galoppern auf dem internationalen Markt ansteigen wie nie zuvor. Die Zahl an Auslandsstarts der in in Deutschland trainierten Galopper erreichte zum achten Mal in Folge einen neuen Rekord: 1527. Dabei kam eine Gewinnsumme von 5,7 Mio. Euro zusammen.
Im Inland, besonders bei den Veranstaltern, sah die Situation weniger günstig aus: 1907 Galopprennen (Vorjahr: 1963) wurden im deutschen Turfjahr 2005 bei 234 Renn-Events durchgeführt.
Das entspricht einem Rückgang um 2,8 Prozent. Der Gesamtwettumsatz betrug ganz genau 59.435.510,32 Euro (Vorjahr: 64.511.581,07) und ging damit um 7,8 Prozent zurück.
Erstmals seit langem resultiert dieses Minus aus den Zahlen auf den Rennbahnen, die um rund 14 Prozent zurückgingen, während die in den letzten Jahren rückläufige Außenwette diesmal stabil blieb. Der Anteil der Außenwetten am Gesamtumsatz erhöhte sich seit Jahren erstmals wieder, und zwar auf 45,1 Prozent.











