Es gab Ostersonntag auf der Galopprennbahn in Wambel, wo man sogar Alleinveranstalter in Deutschland war, viel zu sehen. Lediglich in Sonsbeck am linken Niederrhein wurde noch veranstaltet, am Ostermontag hingegen brennt hingegen wieder auf vier Veranstaltungsplätzen in Köln, Hannover, München und Saarbrücken der Baum.
In Dortmund konnte der Kölner Coach Waldemar Hickst nach Pandim mit dem ebenso heiß favorisierten Athanassis einen weiteren Sieger vom Geläuf holen. Der vierjährige Medaaly-Sohn markierte dabei sogar seinen zweiten Treffer, denn nach seinem Maidensieg auf Sand gewann er nun auf Gras eine Sieglosen-Prüfung. Die neue Rennordnung macht so etwas möglich ab der Saison 2006 möglich.
Mit Sicherheit wird Stall Blanchelandes Schimmel nicht bei diesen beiden Treffern stehenbleiben. Andreas Boschert saß im North Queen-Rennen auf einem turmhoch überlegenen Pferd. 16:10 war für diesen Osterspaziergang des Hengstes noch eine erstaunlich hohe Verzinsung.
Mit einem Außenseitererfolg hatte der Renntag, der ganz im Zeichen des Gestüts Wittekindshof stand, begonnen, als sich der von Norbert Sauer und somit in Wambel trainierte Galvano unter Jean-Pierre Carvalho zur Quote von 108:10 auf Sieg behauptete.
Auch der Sieger der dritten Prüfung, Alpino, wird in Dortmund vorbereitet. Von Ralph Schaaf, der für den Vincenzo-Sohn den amtierenden Champion Filip Minarik gebucht hatte. 69:10 betrug die Quote von Alpino, der Berrion und Lucila auf die Plätze verwies.
So sensationell gut besucht, wie noch beim letzten ‚Kamelrenntag‘ war die Bahn in der westfälischen Metropole diesmal bei weitem nicht. Und angesichts der doch überwiegend sehr übersichtlichen Felder und mehrerer Rückzahlungen war nicht mit einem großen Geschäft zu rechnen. 165.000 Euro betrug dann auch lediglich der Umsatz, als nach dem achten Galopprennen der Vorhang fiel.










