Pferde aus deutschen Rennställen sind gerade in Nancy seit Jahren für so manchen Treffer gut genug. Das war auch am Dienstag wieder der Fall, als es vier deutsche Sieger zu feiern gab.
Den Anfang machte der über viel Springvermögen verfügende Ilvanas (Mirek Rulec) für den Rastatter Zahnarzt Thomas Volz. Er musste allerdings erst noch die Auswertung des Zielfotos abwarten, bis Besitzer, Trainer und Jockey Hakim Tabet in einem Jagdrennen (34.000 Euro) über 4200 Meter jubeln konnten. Es war bereits der dritte Sieg über die schweren Sprünge mit dem gleichen Reiter auf der gleichen Rennbahn. 57:10 gab es am Totalisator.
Das Zielfoto musste auch im Maidenrennen für die Dreijährigen (16.000 Euro) über 1950 Meter herangezogen werden. Mit viel Schwung fing Eddy Hardouin mit Stall Lahn-Siegs Dothraki (Hans Blume), die wie die Siegerin marschierende Calantha noch hauchdünn ab. 235:10 brachte der Toto auf Sieg, 880:10 zahlte die deutsche Zweierwette.
Stall Meerbuschs Sindaco sorgte in einem Handicap (18.000 Euro) über 1950 Meter für den dritten deutschen Tagespunkt. Die 58:10-Chance von Trainer Hans Blume kam mit vier Längen Vorsprung bequem hin, Reiter des Siegers war wiederum Eddy Hardouin. Dritter wurde Big Breezy (C.Bocskai).
Und im letzten Rennen des Tages in Nancy gab es schließlich den vierten Treffer für die deutsche Equipe, den Dritten für Jockey Eddy Hardouin, der mit Bernd Rabers Chuck Sport (Sascha Smrzcek) leicht ein mit 16.000 Euro dotiertes Handicap über 1950 Meter für sich entschied. 77:10 gab es auf Sieg für die Anhänger des vierjährigen Wallachs.
Das gute deutsche Ergebnis wurde abgerundet durch die dritten Plätze von Medianes (C.Brandstätter) im Handicap (17.000 Euro) über weite 2950 Meter und von Leoderprofi (G.Geisler) in einem Verkaufsrennen (13.000 Euro, 1350 Meter). Auch What Goes Around (R.Rohne) konnte als Zweite in einem weiteren Verkaufsrennen (14.000 Euro) über 1950 Meter gefallen.













