Recke mit Zweij?hrigen-Treffer und die Hofer-Pferde stark

So etwas wie eine interne Meisterschaft zwischen den Trainern Christian von der Recke (Foto) und Mario Hofer war am Samstag in Düsseldorf die einleitende Prüfung für die Zweijährigen. Und jubeln durfte am Ende der Weilerswist-Coach, denn mit starken Reserven wendete mit der Clodovil-Tochter Million Kiss noch die mit 68:10 am längsten stehende Kandidaten im kleinen Fünferfeld das Blatt.

Narima wehrte sich im Einlauf vorne noch kurz, während Daisy Fay passen musste. Enorm stark wirkte außen Suerte Loca, doch stellte sich die Hofer-Stute noch sehr grün an und musste der innen gebrachten Million Kiss noch weichen, auf der Filip Minarik sehr gute Nerven bewies.

Narima hielt Rang drei, während Daisy Fay abbaute und Rose´n Guns entschuldigt ist nach dem schwachen Start. „Wir haben die Siegerin in Irland gekauft. Weitere Pläne gibt es noch nicht. Filip hat sie sehr gut geritten. Auch Narima ist ein anständiges Pferd. Rose´n Guns ließ alle Chancen am Start“, erklärte Christian von der Recke.

„Das ist ein anständiges, stabiles Pferd. Sie war in Hoppegarten gut gelaufen, zuletzt war der Weg zu weit“, erklärte Mario Hofer, nachdem die Görlsdorfer Diktat-Tochter Didania hier sehr sicher zum Zuge kam. Lange gab die Auenquellerin Alma Ata den Takt vor, doch machte Rene Piechulek den Fehler, die Innenseite zu öffnen.

Diese nutzte Andreas Helfenbein konsequent mit Didania, schlüpfte in der Distanz durch und kam noch an der sich bis zuletzt wehrenden Konkurrentin vorbei. Hellfenbein komplettierte eine Triplette mit Marion Webers Shangrila (33:10) im unteren Handicap.

Helfenbein und Hofer legten im 1700 Meter-Ausgleich III durch Absolute Return (55:10) gleich nach, wobei der Lomitas-Hengst mit Scheuklappen wesentlich besser bei der Sache war als zuletzt. Auch der Erfolg der Kursspezialistin Paquita (Norman Richter, 56:10) war keine Überraschung.

Die Dreijährigen aus dem Stall von Andreas Wöhler laufen weiter wie die Feuerwehr. Da machte auch Really Special keine Ausnahme. Start-Ziel bestimmte Eduardo Pedroza mit dem Zizal Zamaan-Sohn in einem 2100 Meter-Rennen das Geschehen. Den Satz, den der Mitfavorit im Einlauf machte, konnte kein anderer mitgehen. Da stand der Sieger früh und klar fest.

„Er hat sich von einem Start zum anderen verbessert und Routine bekommen. Fernziel ist das St. Leger in der Schweiz, wo er ja Inländer ist“, erklärte Andreas Wöhler. Mit schönen Reserven raufte sich der Iffezheimer Gast Flatley noch auf den Ehrenrang. Auenjäger, der klar favorisiert worden war, galoppierte an zweiter Stelle, hatte jedoch zuletzt keine Reserven mehr.

In der abschließenden Prüfung, einem Altersgewichtsrennen, dominierte der 13:10-Favorit Mercator zeitig. Terry Hellier hatte im Grunde nur einen ‚Elfmeter‘ zu verwandeln. Der Umsatz summierte sich auch für einen Samstag relativ normale rund 170.000 Euro.

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