Wer geglaubt hätte, dass sich Christian von der Recke trotz fünf Punkten Rückstand auf seinen Berliner Kollegen Roland Dzubasz entmutigen lassen würde, der sieht sich schwer getäuscht. Elf Pferde lässt der Weilerswister Coach nach Dortmund verladen und ist dabei in acht der neun Rennen mehr oder weniger stark chancenreich vertreten. Noch also ist nichts entschieden im Kampf um das begehrte Trainerchampionat.
Wobei gleich das erste Rennen des Tages das große Duell zwischen Christian von der Recke und Roland Dzubasz bringen wird. Denn der England-Import Dreamspeed, der gleich bei seinem Deutschland-Debüt in Neuss deutlich gewinnen konnte, trifft auf den doppelten überlegenen Sandbahnsieger Birthday Prince.
Wer von Beiden die Nase vorne hat, ist wohl reine Gefühlssache. Vielleicht ist aber sogar Freemason der lachende Dritte im Bunde, denn der vormals von Roland Dzubasz betreute Vierjährige steht jetzt in Diensten von Sascha Smrzcek und ist immerhin auf Gras frischer Ausgleich II-Sieger.
Im fünften Rennen der Veranstaltung kann Roland Dzubasz auf seinen neuen Sandbahn-Crack Coolfighter zurückgreifen, der bei seinem überlegenen zwölf Längen Erfolg immerhin den italienischen St. Leger Vierten Earlsalsa hinter sich lassen konnte. Der einzige mögliche Gegner für den Gast aus Hoppegarten ist wohl Nelson aus dem Stall von Hans-Walter Hiller.
Der siebenjährige Fuchs muss zwar eine Pause seit Mai überbrücken, war aber zu diesem Zeitpunkt in bemerkenswert guter Verfassung.
Auch das Zweijährigen-Rennen ist für die Jahreszeit gut besetzt. Hier ist Christian von der Recke sogar doppelt gerüstet. Sein Höchstgewicht Cafe au lait besitzt sogar eine Derby-Nennung, während Alte Liebe aus dem Stall von Sascha Smrczek noch in fünf Auktionsrennen genannt ist.
Für die Wetter bietet die Wettchance des Jahres als vorletztes Rennen noch einmal so ein richtiges Bonbon. Denn 15.000 Euro inklusive eines Jackpots von 5.109,07 Euro werden als garantierte Auszahlung angeboten.












