Das Schöne an einmaligen Veranstaltungen im Jahr ist es, dass man sich 364 Tage darauf freuen kann. Solche Veranstaltungen nutzen sich nicht ab und erfinden sich Jahr um Jahr neu. Auch in Rastede,
der kleinen Residenzstadt in Niedersachsen, ist es nicht anders. Am Sonntag lädt dort der Oldenburger Rennverein zum großen Traditions-Renntag im Schlosspark ein. Es ist gleichzeitig das Saison-Finale.
Auf der Karte stehen neben Trab- und Ponyrennen auch vier Galopprennen zur Entscheidung an. Im Altergewichstrennen
über die Meile gibt es einen haushohen Favoriten.
Der von Sascha Smrczek trainierte Ohne Tadel sollte diese Prüfung ohne weiteres gewinnen können. Und auch das mit 2600 Metern längste Galopprennen des Tages könnte Beute des Grafenberger Trainers werden. Smrczek ist hier mit Thoiry vertreten.
Ramona Kosche peilt dagegen den Sieg im Halbblutrennen an. Drei der insgesamt sieben Starter kommen aus ihrem Leopoldshagener
Quartier. Für den Sieg in Frage kommen wohl Sonja Queen und Labon.
Für Gefahr könnte Pavel Vovcenkos Breido sorgen. Ein Handicap werden die Besucher an diesem Tag auch erleben. Über 2150 Meter
führt der Ausgleich IV. Sieben Pferde treten dafür an der Startstelle an.
Wer am Sonntag den Weg in den Schlosspark findet, der wird mehr
Galoppsport sehen können, als live auf der Bahn angeboten wird. Erstmals ist es dem Oldenburger Landesrennverein gelungen,
alle Rennen, die in Deutschland an diesem Tag gelaufen werden, direkt auf die Monitore im Schlosspark zu übertragen.










