Nicht der heiße 18:10-Favorit Accon aus dem Champion-Stall von Markus Klug eröffnete den Sonntags-Renntag auf dem Düsseldorfer Grafenberg, sondern der von Andreas Wöhler für die Stiftung Gestüt Fährhof trainierte Ramazotti (42:10).
Der Debütant, ein Lope de Vega-Sohn, übernahm nach einem Rennen aus dem erweiterten Vordertreffen mit Erreichen der Zielgarden die Spitze und setzte sich unter Eduardo Pedroza bereits vielversprechend vor das Feld. Weiter in der Bahnmitte war auch Andreas Helfenbein auf dem Favoriten in Position, kam aber nie richtig an den Führenden heran, so dass für Accon „nur“ der zweite Platz blieb. Rang drei ging an den ebenfalls debütierenden Daatis aus dem Rennstall von Henk Grewe. „Es ging besser als erwartet. Mit einer Platzierung wären wir auch schon zufrieden gewesen“, so Pedroza gegenüner GaloppOnline.de über den Hengst, der u.a. ein Halbbruder des sehr guten Rogue Runner und der 86,5 Kilo-Stute Redenca ist. Sein Halbbruder Ragazzo lief übrigens am Sonntag in Madrid, wurde in einem Handicap Sechster.
Für den Sieger könnte es nun in den Auktionsrennen weiter gehen. Er ist dabei auch für das mit 200.000 Euro dotierte Ferdinand Leisten-Memorial genannt.












