Ralph Becketts sechsjähriger Wallach Air Pilot, der vergangene Woche von seinem Betreuer zur Vorstarterangabe für 15.500 Euro für den Großen Dallmayr-Preis (Gruppe I, 2000 Meter) nachgenannt wurde, scheint am heutigen Sonntag mit guten Chancen in den Mitteldistanz-Höhepunkt der deutschen Galoppsaison zu gehen, wenn man seinen Trainer hört.
„Der ursprüngliche Plan war, mit ihm während des Ebor Meetings in York in ein Gruppe II-Rennen zu gehen, aber die dort zu erwartende schnelle Bahn passt ihm nicht wirklich. Der weiche Boden in München ist besser für ihn. Er verbessert sich immer noch, aber das muss er auch, wenn er in dem Gruppe I am Sonntag eine Chance haben will. Wir sind sehr hoffnungsvoll, er ist gut drauf, prima gereist und wir haben einen Jockey an Bord, den man aktuell gar nicht am Sieger reiten stoppen kann“, sagte Beckett über Jockey Pat Smullen und seinen für einen Sechsjährigen wenig geprüften Kandidaten.
Air Pilot hat die Hälfte der acht Rennen, die er seit dem Frühjahr 2014 für Beckett bestritt, gewonnen und war, bevor zu Beckett wechselte, nur einmal in seiner Karriere am Start gewesen. Bei seinem letzten Auftritt am 28. Juni gewann er mit Ryan Moore auf dem Curragh in einer drei Pferde-Konkurrenz gegen Parish Hall und den drittplatzierten Rohery mit den Hermitage Medical Clinic International Stakes (Gruppe III) über 2000 Meter überhaupt erst sein erstes Grupperennen.
München-Riem und der Große Dallmayr-Preis waren in diesem Jahrhundert oft genug eine gutes „Pflaster“ für die Gäste von der Insel, die sich sechsmal in die Siegerliste eintragen konnten.










