Bestes Handicap des Tages war am Freitag in Hannover ein Ausgleich II über 1900 Meter, gleichzeitig das Hauptrennen. Neun Pferde, die meisten mit guten Formen, kamen in dem Mitteldistanzrennen an den Start. Die Wetter hatten in dem sehr offenen Rennen die einzige Dreijährige im Feld, die von Anna Schleusner-Fruhriep trainierte Nastaria favorisiert, die unter Sean Byrne bei strömendem Regen als 4,3:1-Chance auf die Reise ging.
Die Stute lief zwar nicht schlecht, doch eine Siegchance hatte sie nie, und so sprang am Ende nur der vierte Platz für sie heraus. Der Sieg ging dagegen in die Niederlande in den Formstall von Romy van der Meulen, als der von ihr für die Dutch Master Stables trainierte Rajguru seinem Kölner Sieg gleich einen weiteren Treffer folgen ließ. Geritten von Leon Wolff, bei dem es aktuell ebenfalls hervorragend läuft, setzte sich der Wallach zur Quote von 8,1:1 gegen den gut endenden Atze (Roland Dzubasz/Bauyrzhan Murzabayev) durch, hinter dem So Chivalry (Bohumil Nedorostek/Maxim Pecheur), der stets im Vordertreffen gelegen hatte, Dritter wurde. (zum Video)
„Er ist unabhängig vom Boden. Es war ein normales Tempo. Im Schlussbogen hatte ich ein paar Bedenken, weil es innen eng war, aber die Lücke ging dann auf und es hat alles geklappt“, so Leon Wolff nach seinem 13. Saisonsieg.













