Bei recht angenehmen äußeren Bedingungen wurden am Dienstag in Neuss acht Rennen entschieden. Los ging es mit einer Art Deja-vu-Erlebnis als sich genau die gleichen Pferde in der Dreierwette wiederfanden, die bereits am 11. November in Neuss eins-zwei-drei waren. Allerdings hatte der damalige Sieger Purcupine Creek am Dienstag in dem Ausgleich IV über 1100 Meter das Nachsehen gegen Frank Fuhrmanns Gläddis (129:10) aus dem Besitz des Stalles Wonderland. Im Sattel des Siegers saß Ioannnis Poullis. Rang drei belegte wie schon vor elf Tagen Foshun (Zum Video). Frank Fuhrmann, der am Vortag noch Geburtstag feierte, legte dann im fünften Rennen (Altersg., 1500 m) nach. In den Farben des Stalles Galant gewann der fünfjährige Novacovic (31:10). Im Sattel saß Erhan Yavuz für den es der erste Sieg auf einer deutschen Rennbahn war (Zum Video).
Den langersehnten ersten Saisonsieg durfte der Dortmunder Trainer Reiner Werning im Ausgleich IV über 1900 Meter feiern. Der von ihm für den Galoppclub Wambel trainierte Marientaler (93:10) gewann unter Pascal-Jonathan Werning nach Zielfoto gegen Red Dynamite. „Mir sind 20 Steine vom Herzen gefallen“, so der Trainer nach dem Rennen (Zum Video).
Seinen 62. Sieg und damit einen Schritt in Richtung Championat machte Filip Minarik im Ausgleich IV über 1500 Meter, als er mit dem von Rudi Storp trainierten speedstarken Highly Favoured (68:10) zum Sieg über Alderaan kam (Zum Video). Als Sieger zeichnete der Stall the glory brotherhood verantwortlich. Diese Farben waren dann auch im mittleren Handicap über 1900 Meter nicht zu schlagen. Marion Webers Anaximenes (35:10) gewann unter Stephen Hellyn (Zum Video). Eine halbe Stunde zuvor gewann Hellyn bereits auf dem von Mario Hofer für Eckhard Sauren trainierten Saloonmedicus (21:19) über 2300 Meter. Der Medicean-Sohn zeigte sich bei seinem zweiten Start als Wallach verbessert und wird nach Angaben seines Betreuers nun auf der Sandbahn weiter machen (Zum Video).
Im ersten Ausgleich III des Tages über 1100 Meter setzte sich der von Ralf Rohne für den Stall Combattant vorbereitete dreijährige Rainmaker (96:10) unter Andreas Helfenbein gegen Square Lamartine und Northern Sun durch (Zum Video). Trainer Christof Schleppi schaffte mit Kylina (32:10, Altersg., 1900 Meter) seinen fünften Saisonsieg und damit den Sprung in die „Sport-Welt“-Stallparade. Martin Seidl saß im Sattel der Stute, die Anatol Artist in einem packenden Finish auf Rang zwei verwies (Zum Video).












