Raihana rehabilitiert sich super mit UAE Oaks-Volltreffer

Die Insider hatten es schon geahnt. Der vierte Platz aus den UAE 1.000 Guineas der de-Kock-Stute Raihana (Foto) war nicht ganz das, was die vierjährige Lady zu leisten imstande ist. Der Beweis dieser These folgte am Donnerstag in den UAE Oaks, als Raihana unter Christophe Soumillon vom vorletzten Platz der 1800-Meter-Prüfung gebracht wurde und sich am Ende mit einem tollen Sieg für ihr letztes Laufen rehabilitierte. (Video ansehen)

Starjockey Soumillon hatte im Schlussbogen bereits Plätze auf die Pacemakerin und Stallgefährtin Jodi (K. Shea) Plätze gut gemacht, die an der Spitze für eine nicht zu schnelle und gleichmäßige Fahrt gesorgt hatte.

Soumillons Blick war vor allem nach hinten gerichtet, denn an letzter Position galoppierte lange die Favoritin Siyaadah, die in den UAE 1.000 Guineas etwas überraschend den Sieg davontragen hatte. Ahmet Ajtebi rührte sich mächtig auf der dreijährigen Stute, die nicht so zwingend wirkte wie noch vor zwei Wochen.

Vorne hatte inzwischen Bikini Babe (K. Fallon) das Zepter übernommen und hielt in typischer Manier für von Mark Johnston trainierte Pferde auch lange dem Angriff von Raihana stand.

Doch am Pfosten war dann Soumillon locker voraus, brachte mit seiner Super-Stute etwas mehr als eine Länge zwischen sich und Bikini Babe, auf Sieg gab es 37:10. Erst einige Längen dahinter passierte Guineas-Ass Siyaadah für Saeed Bin Suroor die Linie als Dritte.

‚Sie ist eine tolle Stute, und wir waren nach den 1000 Guineas schon enttäuscht. Da hat aber einfach nichts gepasst. Heute war aber wieder alles perfekt für sie, und sie hat gezeigt, was in ihr steckt. Ein Start im UEA Derby am World Cup-Tag ist sehr wahrscheinlich‘, so Sieg-Trainer Mike De Kock über Raihana.

Zum Auftakt des Tages hatte es dafür eine Demonstration des Könnens von Godolphins Antinori gegeben, der unter Ahmed Ajtebi vom letzten Platz in einem 175.000-Dollar-Handicap über 2200 Meter der Tapeta-Bahn völlig überlegen war. (Video ansehen)

Der vierjährige Fasliyef-Sohn schlug zum Toto-Kurs von 40:10 zu und wurde von seinem Jockey nach rasanter Aufholjagd bereits 50 Meter vor dem Ziel verhalten, so überlegen gestaltete sich der Sieg über Marinous (W. Smith) und Kal Barg (W. Buick).

Antinori empfahl sich mit dieser Vorstellung für größere Aufgaben und könnte schon bald eine Bereicherung der Gruppe-Szene werden.

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