Racing Carnival: Near Dock beim Auftakt ohne Chance

Am Donnerstag begann mit sieben Rennen für die englischen Vollblüter der Dubai Racing Carnival auf der Rennbahn Nad Al Sheba. Dabei gab es einige Über-raschungen, so auch im Hauptrennen, dem ersten Lauf der Maktoum Challenge, einem Gruppe III-Rennen auf der Sandbahn über 1600 Meter, der von Blatant gewonnen wurde.

Der im Besitz von Prinzessin Haya von Jordanien, der Frau von Sheikh Mohammed, stehende Siebenjährige setzte sich unter Richard Hills mit stolzen Neundreiviertel Längen Vorsprung gegen Cherry Pickings und Lundy’s Liability durch. Nur auf dem siebten Platz kam Ex-mehl-Mülhens-Sieger Brunel, Neunter wurde bei seinem Debut in neuen Farben der ehemals von Peter Schiergen für das Gestüt Park Wiedingen trainierte Near Dock (Foto).

Bekannt wurde Blatant, der mit diesem Sieg erst sein drittes Rennen gewann, als Pacemaker für Dubawi, doch nun von Ismail Mohammed trainiert, lief der Wallach auf eigene Rechnung, war in dieser Prüfung andere Ware.

Nichts zu holen gab es auch für den Sandbahncrack und Sieger des Neusser Sandbahn Grand Prix des letzten Jahres, Billy Allen. Unter Stephane Pasquier landete er in einem Handicap auf Sand über 1800 Meter nur auf den vierzehnten Platz.

Immerhin Vierter wurde der bei uns bestens bekannte Boule d’Or in einem Handicap über 1800 Meter auf der Grasbahn, als der von John Akehurst trainierte Fünfjährige auf den vierten Platz kam und damit noch vor Democratic Deficit, dem irischen 2.000 Guineas-Sieger des letzten Jahres blieb.

Als einziger Jockey konnte Eddie Ahern zwei Rennen gewinnen, ein Sieg ging durch Win River Win (Jamie Spencer) in die Türkei, der ein Handicap auf Sand über 1800 Meter gewann.

Besonders erfolgreich war auch Trainer Clive Brittain, der mit Kandidate ein 1500 Meter-Handicap auf Turf gewann, zuvor schon in einem 1400 Meter-Rennen für Dreijährige auf der Sandbahn erfolgreich war.

Hier hieß der Sieger Well Armed, der den Trainer zu wahren Lobeshymnen animierte. ‚Er wird die UAE Guineas, das Derby und das Kentucky Derby gewinnen‘, so der englische Trainer nach dem Rennen.

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