Racing Carnival: Aspectoflove schnappt sich Cape Verdi

Der erste größere Höhepunkt beim Dubai Racing Carnival wurde gleich eine Beute für die blaue Flotte von Godolphin. Unter Lanfranco Dettori schnappte sich die Danetime-Tochter Aspectoflove in den Farben des Rennsport-Unternehmens von Sheik Mohammed das mit rund 150 000 Euro dotierte Cape Verdi (Gr. II) vor zehn weiteren Ladies (Video ansehen).

Nachdem Thai Haku (M.Delzangles/C. Lemaire, Platzquote 50:10) im Einlauf zunächst vorne war, fuhr Mitte der Geraden Aspectoflove nur mit den Händen geritten so richtig auf, musste sich letzendlich jedoch gegen die immer weiter mit anziehende Thai Haku strecken, so dass am Ende Aspectoflove Thai Haku nach Kampf nur mit einem Kopf niederrang.

Mitte der Geraden hatte sich in den Endkampf auch River Jetez (Platzquote 13:10) aus dem Stall von Mike de Kock hinzugesellt. Mit Christophe Soumillon entwickelte die Jet Master-Tochter jedoch wenig Fortune, sondern fuhr sich hinter Thai Haku an der Innenseite fest, so dass Christope Soumillon gezwungen war, die Stute 200 Meter vor dem Ziel hart aufzunehmen. Anschließend war das Rennen für River Jetez natürlich gelaufen, auch wenn diese auf freier Bahn nochmals anzog.

Die aus Saudi Arabien angereiste Favoritin Deem, die das Cape Verdi im Jahr 2009 gewann, kam über einen Ansatz in der Geraden nicht hinaus, nachdem sie unterwegs im hinteren Mittelfeld galoppiert war.

Neben Aspectoflove konnte Saeed bin Suroor mit Spring of Fame (L. Dettori) einen weiteren Sieger satteln. Ebenfalls auf zwei Tagessieger (Solid Choice, Zanzamar) kamen Mike de Kock und Ali Al Raihe (Derbaas, Happy Dubai), der u. a. für Sheik Hamdan Al Maktoum siegreich war.

Der in dem Besitz von Rupert Plersch stehende War Artist konnte in der über 1000 Meter führenden Al Hadeerah-Trophy keine Akzente setzen. Der Sieger aus der Goldenen Peitsche 2009 musste aus der Maschine heraus geritten werden und hatte keinen besseren Moment, endete hinter dem Sieger Happy Dubai (Ahmad Ajtebi, 210:10) unplatziert.

Der Herzog von Ratibor-Sieger 2008, Peligroso (S. bin Suroor/L. Dettori) aus der Zucht des Stalles Undosa, der inzwischen für Godolphin startet, ging in der Al Forsan-Trophy länger an zweiter Stelle, musste jedoch zum Schluss passen und kam über den fünften Platz nicht hinaus .

Besser konnte es der von Mahmood Al Zarooni vorbereitete Simon de Montfort (45:10), der aus aussichtsloser Position vom letzten Platz unter Kieren Fallon innen durch das Feld noch angeflogen kam und damit den dritten Tagestreffer für Godolphin markierte.

Dritter wurde in diesem Rennen Zeitoper (M. Al Zarooni/William Supple, Platzquote 38:10), der aus der von Martina Grünewald gezogenen Kazzia stammt. Der zweite Platz ging an Once More Dubai (S. bin Suroor/T. Durcan, Platzquote 38:10).

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