Der Rennverlauf war diesmal im Gegensatz zu seinen letzten beiden Starts glatt, doch unter Höchstgewicht kam Peter Schiergens Crack Quijano bei seinem Saisondebut im Dubai City of Gold unter Andrasch Starke nur auf den fünften Platz. 450 Meter vor dem Ziel hatte der Acatenango-Sohn, der unterwegs an zweiter/dritter Stelle lag, die Spitze übernommen.
Doch dann kamen in dem Gruppe III-Rennen über 2400 Meter (200.000 Dollar) die Angriffe von allen Seiten. Und so musste der Fährhofer, der als Vorjahressieger angetreten war, und zu einem Kurs von 43:10 zu haben war, am Ende gegen vier Gegner passen, die allesamt nicht weit von einander getrennt über die Linie kamen.
‚Er war anfangs sehr eifrig, das hat die Kraft gekostet die nach einer solch langen Pause im Endkampf gebraucht wird‘, hieß es nach dem Rennen aus Quijanos Lager.
Der Sieg ging am Donnerstag an einen Außenseiter, denn die von David Elsworth trainierte Stute Gower Song (Richard Hills) notierte bei den englischen Buchmachern 210:10. Die Singspiel-Tochter konnte den stark endenden Aga Khan-Hengst Mourilyan (stammt vom Isarländer Stallion Desert Prince) knapp mit einer halben Länge auf Distanz halten, dahinter belegte der Mitfavorit Oracle West Platz drei vor Godolphins Gravitas. Vor allem Mourilyan, der vom letzten Platz nur so heran rauschte, hinterließ einen starken Eindruck.
Quijano (Foto), der dieses Rennen als Aufgalopp für den Start im Dubai Sheema Classic am World Cup-Tag nutzte, kam rund drei Längen hinter der Siegerin über die Linie, trug jedoch auch fünf Kilo mehr als diese.










