Gleich zwei deutsche Pferde versuchten sich am Samstagabend im Pattison Canadian International, dem mit 2 Millionen Dollar dotierten 2400 Meter-Rennen auf dem Linkskurs in Woodbine. Der Fährhofer Quijano zählte mit einem Kurs von 50:10 dabei sogar zur Favoritengruppe, während der Ittlinger Lauro (stand über 500:10) klarer Außenseiter war.
Doch bei der Endabrechnung spielten weder Quijano (Foto) unter Andrasch Starke, noch Lauro (Eduardo Pedroza), der in dem Grade I-Rennen sein Comeback nach langer Pause gab, eine entscheidende Rolle.
Unterwegs hatten die beiden deutschen Pferde im Mittelfeld des Zehnerfeldes gelegen, Quijano sparte dabei an der Innenseite viel Boden. Im Einlauf konnten beide deutsche Pferde jedoch nicht entscheidend zulegen, sodass sie nur als Siebter (Lauro), bzw. Neunter (Quijano) über die Linie kamen.
Damit waren sie aber in guter Gesellschaft, denn auch der klare Favorit Doctor Dino (bei seinem letzten Start Zweiter zu Getaway) wurde nur Fünfter und auch John Gosdens Lucarno blieb unplatziert.
Es gab somit den totalen Triumph der einheimischen Pferde, als sich der von Neil Drysdale trainierte Außenseiter Marsh Side (306:10) unter Javier Castellano gegen Spice Route und Champs Elysees durchsetzen konnte.
Ohne Chance war auch der Fährhofer Santiago Atitlan aus dem Stall von Andreas Wöhler in den Nearctic Stakes (Grade II, 1200 m, 500.000 Dollar, Grasbahn), die er unter John Egan als Zwölfter und damit Letzter belegte. Der Sechsjährige war als längster Außenseiter (Kurs ca. 285:10) ins Rennen gegangen und kam abgeschlagen ins Ziel.
Die E.P.Taylor Stakes (Grade I, 1677 m, 1.000.000 Dollar) für die Stuten gingen an die Godolphin-Lady Folk Opera, die unter Frankie Dettori als 26:10-Favoritin die einheimischen Pferde Callwood Dancer und Sealy Hill hinter sich ließ.











