Quijano stark, aber doch kein deutscher International-Sieg

Schade! Quijano, Deutschlands große Hoffnung auf den ersten Sieg im Canadian International, dem mit 2 Millionen Dollar dotierten Grade I-Rennen über 2400 Meter in Woodbine, lief erneut ein starkes Rennen, wurde Dritter, aber vor allem die Startbox ganz außen dürfte den Acatenango-Sohn aus dem Asterblüte-Stall um ein besseres Abschneiden gebracht haben.

Gleich im ersten Bogen wurde der Schiergen-Schützling weit nach außen getragen, galoppierte im Zwölferfeld dann an vorletzter Stelle. Im Schlussbogen, als das Tempo anzog, verbesserte der Fünfjährige, der zu einem Kurs von 45:10 als zweiter Favorit ins Rennen gegangen war, an der Außenseite die Position, doch bis nach vorne war es ein weiter Weg.

Meter um Meter machte Quijano auf die führenden Pferde gut, doch es sollte nur noch zum dritten Platz reichen. Der Sieg ging an den 194:10-Außenseiter Cloudy’s Knight aus dem Stall von US-Trainer Frank Kirby, auf dem der junge Ramsey Zimmermann zum größten Treffer seiner Karriere kam.

In einem Fotofinish hatte er auf der Linie gegen den Favoriten Ask (Trainer Michael Stoute/Jockey Ryan Moore), der immer näher kam, knapp das bessere Ende. Nur eine Länge dahinter kam Quijano als Dritter über die Linie.

Der Sieger Cloudy’s Knight, ein siebenjähriger Wallach, gilt als absoluter Bahnspezialist in Woodbine. So hatte er vor vier Wochen hier schon die Sky Classic Stakes auf Grade II-Ebene gewonnen.

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