Platz sechs ist das Ziel. Für Platz sechs gibt es am Samstag im Dubai Sheema Classic 100.000 US- Dollar. „Wir reiten nicht um den Sieg, sondern treten an, um eines der hohen Platzgelder zu ergattern‘, heißt es aus dem Team des Fährhofer Super-Wallachs Quijano. Und glaubt man den englischen Buchmachern, sind selbst die Ambitionen für Platz sechs noch hoch gegriffen. Seit Wochenbeginn gibt es auf der Insel Kurse für das 2400 Meter Wüsten-Highlight.
Quijano rangiert bei allen Buchmachern in Europa, immerhin sieben an der Zahl, an drittletzter Stelle im Wettmarkt. Insgesamt umfasst dieser und damit das Starterfeld des mit 5 Millionen Dollar dotierten Rennens 16 Kandidaten. Im Schnitt gibt es auf Quijano 350:10, nur bei William Hill und Victor Chandler gibt es 410:10, während RaceBets den Kurs auf den Acatenango-Sohn zu Wochenbeginn noch einmal auf 400:10 angehoben hat.
In Sachen Favorit sind sich alle Bookies einig: Khalid Abdullahs Spanish Moon ist mit Kursen zwischen 60:10 und bestenfalls 70:10 das am stärksten nachgefragte Pferd im Wettmarkt. Es folgen die Arc-Platzierten Cavalryman und Youmzain sowie der Japaner Buena Vista. Der Amerikaner Prescious Passion und die Super-Stute Dar Re Mi folgen und bugsieren Pferde wie den Vorjahressieger Eastern Anthem oder auch den Preis von Europa-Helden Jukebox Jury nur ins Mittelfeld des Wettmarktes.
Hinter Quijano rangieren im Wettmarkt im übrigen Pompeyano und die Schimmelstute Deem. Diese gewann beim letzten Start immerhin ein Grupperennen in Meydan. Quijano steht am Samstag also vor einer der schwersten Aufgaben seiner langen Karriere. Es bleibt zu hoffen, dass die Buchmacher daneben und im Sheema Classic nicht dreizehn Pferde vor, sondern hinter Quijano landen!












