Es ist eine wirkliche Mini-Karte, die in Hamburg am Freitag ab 16.15 Uhr ausgetragen wird. Doch auch dieser nur sechs Rennen umfassende Renntag hat seinen großen Star.
Quasillo aus dem Rennstall von Andreas Wöhler wird sein langersehntes Comeback geben. In Hamburg hätte der nun vierjährige Sea The Stars-Sohn 2015 als einer der Top-Favoriten ins 146. Deutsche Derby gehen sollen, doch musste er das Blaue Band seinerzeit verletzungsbedingt absagen. Nun also der Neunanfang für den Fährhofer. Dass Andreas Wöhler durchaus ein Händchen dafür hat, verletzte Galopper wieder zu großer Form zu coachen, zeigte jüngst das Beispiel Protectionists, der am ersten Wochenende im Hansa-Preis zu imponieren wusste. Nun also Quasillo (Eduardo Pedroza), der im zur Gruppe III zählenden Großen Preis von Lotto Hamburg (55.000 Euro) über 2000 Meter auf sieben Gegner treffen wird. Darunter auch der von Waldemar Hickst für Dr. Christoph Berglar trainierte Articus (Marc Lerner), der gerade erst starker Zweiter im von Iquitos gewonnenen Großen Preis der Badischen Wirtschaft wurde. Diese beiden Galopper bilden die Favoritengruppe für dieses Rennen. Internationale Note erfährt dieses Rennen durch den von Hughie Morrison trainierten Not So Sleepy (Andreas Suborics) und der Newbury-Trainer hat durchaus „Mumm“ auf den Beat Hollow-Sohn wie er gegenüber GaloppOnline.de verlauten ließ. „Er liebt weichen Boden und als englischer Listensieger verdient er auch in dieser Klasse Beachtung“, so Morrison.
Abgerundet wird der Renntag durch einen Ausgleich I. Hier startet Hans-Jürgen Gröschels Koffi Prince (Adrie de Vries), der am ersten Wochenende noch Nichtstartet war. Gute Chancen hat aber auch der niederländische Gast Divisional (Christian Wolters/Filip Minarik). Mit Beau Reve (Hans-Jürgen Gröschel/Wladimir Panov) und Jackobo (Uwe Stech/Jozef Bojko) sind auch zwei Pferde mit dabei, die zuletzt noch im Match Race-Viertelfinale aufeinander trafen. Damals hatte Jackobo das besser Ende für sich. Immer wieder ein Highlight des Meetings ist auch das beliebte Veteranen-Rennen. Sieben ehemalige Jockeys sind mit dabei. William Mongil wird versuchen seinen Vorjahressieg auf Ramssiss zu wiederholen. Terry Hellier, der das Derby 2012 mit Pastorius gewinnen konnte, ist auf Gabrial The Prince am Start. Mehr zum Renntag sowie Stimmen aller am Gruppe-Rennen Beteiligten lesen Sie in der „Sport-Welt“, die am Mittwoch erscheint.












