Erstmals im April geht die Ex-Hessen-Meile an diesem Sonntag über die Bühne. Die mit 50.000 Euro ausgestattete Gruppe III-Prüfung wird in Frankfurt nun unter dem Namen Frankfurter Meile – Frühjahrspreis der Stadt Frankfurt über 1600 Meter ausgetragen. Die Besetzung des Highlights beim verspäteten Saisonauftakt (der Termin Mitte März war wegen der lange Frostperiode abgesagt worden) lässt absolut keine Wünsche offen.
Es handelt sich sogar um eines der stärksten und interessantesten Felder in einem Rennen dieser Art in den vergangenen Jahren.
Nicht nur die zahlenmäßige Beteiligung stimmt mit 16 Kandidaten, auch die Qualität der Pferde. Höchstgewicht von 59 Kilo trägt King of Sydney, der den Turf-Enthusiasten Stefan Hoffmeister und Guido Schmitt gehört. An dem Diesis-Sohn hatten sie bislang ihre helle Freude. Denn Anfang August gelang dem Amerikaner in Düsseldorf auch der heißersehnte erste Gruppe-Erfolg. In der Henkel-Trophy verwies er Aspectus und Querari (Foto) auf die Plätze.
Interessant: Steffi Hofer, die aktuelle Spitzenreiterin der deutschen Jockey-Statistik, bekommt den Ritt auf dem von ihrem Vater Mario trainierten Hengst.
Favorit werden könnte allerdings der bereits angesprochene Querari, der mit Eduardo Pedroza als Jockey und Andreas Wöhler als Trainer das Team der Stunde vertritt. Der Oasis Dream-Sohn soll sich über Winter noch einmal weiterentwickelt haben, Kaufinteressenten hat man abschlägig beschieden.
Der Hengst steigerte sich gegen Ende des Vorjahres immer weiter, nachdem er in der Hessen-Meile als Zweiter noch neun Längen hinter Sehrezad geblieben war, wie die Erfolge auf Listen-Level in Baden-Baden und beim imponierenden Treffer im Euro-Cup auf dieser Bahn dokumentieren. Allerdings kehrt man nun wieder auf die Meile zurück.
Mario Hofer hat neben King of Sydney noch ein zweites Eisen im Feuer – Stall Jennys Smooth Operator, (Andreas Helfenbein), einen absoluten Spitzenflieger, der schon drei Gruppe-Rennen gewann. Allerdings versucht man es erstmals auf der Meile, ein interessanter Wechsel.
Ebenfalls bereits Gruppe-Sieger ist Schützenjunker, der im Spätjahr so richtig Tritt fasste. Allerdings benötigten einige Pferde aus dem Stall von Uwe Ostmann den ersten Start noch, doch darf man den Ritt des Italieners Daniele Porcu nicht auslassen.
Die weiteren Starter in diesem Super-Feld: Vorjahressieger Sehrezad (Jiri Palik), Golden Tirol aus Polen (L. Sorrentino), der Norweger Handsome Hawk (J. Neuroth), König Concorde (L. Hammer-Hansen), Sanjii Danon (J. Bojko), Usbeke (H. Mouchova), Abbashiva (E. Frank), Atlantic Sport (F. Minarik), Beltanus (Jan Palik), der aktuell in Frankreich vorbereitete Enzio (D. Boeuf), Mharadono (W. Panov) und Torres (V. Schulepov).











