Anfang der Woche kam das für den italienischen Rennsport das erlösende Signal vom European Pattern Committee, dass den dortigen Gruppe-Rennen auch im kommenden Jahr dieser Status erhalten bleibt. Damit wurden die Weichen für den italienischen Rennsport gestellt, jetzt ist es an den Verantwortlichen, den angeschlagenen Sport wieder auf Vordermann zu bringen. Dass es mit dem Sport wieder bergauf geht, dazu tragen natürlich auch Starter aus dem Ausland bei, die Gruppe- und Listen-Rennen immer wieder aufwerten. Dazu zählten in den vergangen Jahren auch immer wieder deutsche Pferde, die schon so manches große Rennen entführen konnten.
So beispielsweise die Fährhoferin Quaduna, die 2013 den Premio Verziere (77.000 Euro) gewinnen konnte und sich am Sonntag aufmacht, ihren Titel in genau dieser Gruppe III-Prüfung über 2000 Meter für Stuten in San Siro zu verteidigen. Seit ihrem Gruppe-Sieg kam die von Andreas Wöhler trainierte Duke of Marmalade-Tochter vier weitere Male an den Start und gewann gleich zu Saisonbeginn das zur Listen-Klasse zählende Vanjura-Rennen in Hoppegarten. Zuletzt wurde sie im Berenberg Cup Siebte. An der Stelle ihres bis dato größten Erfolges trifft Quaduna am Sonntag auf zehn Gegnerinnen.
Darunter befindet sich mit Lili Moon und Lady’s Day auch ein Duo aus dem Riemer Quartier von Werner Glanz. Dabei sollte Lili Moon, eine Desert Prince-Tochter, im Vergleich zum Lady’s Day die besseren Karten haben. Die für den Stall Italia trainierte Stute war bereits einmal in Italien erfolgreich, als sie nach einer Listen-Platzierung in Riem in Meran den Premio E.B.F. Therme di Merano auf Listen-Parkett gewann. Hier blieb sie schon gut zwei Längen vor der Trainingsgefährtin.












