Für einen kurzen Moment durfte Turf-Deutschland hoffen. Für einen kurzen Moment sah es 200 Meter vor dem Ziel im Epsom Derby so aus, als könnte unser Hoffnungsträger Chopin tatsächlich in das klassische Geschehen eingreifen. Für einen kurzen Moment blieb Deutschlands Turf-Herz stehen!
Doch dieser Moment hielt leider nicht lange an. Am Ende kam Chopin auf den letzten Metern so recht nicht weiter. Platz sieben im Epsom Derby. Dabei musste sich der Wöhler-Hengst wohl vor allem der Distanz geschlagen geben. So sah es zumindest das Team um Besitzer Sheihk Fahad Al Thani (Foto). (Video ansehen)
‚Chopin ist ein großes Rennen gelaufen, aber er steht die Distanz nicht‘, teilte Qatar-Racingmanager David Redvers rund 90 Minuten nach dem Gruppe I-Rennen via Twitter der Rennsportwelt mit.
‚Ihm wurde es am Ende einfach zu weit und er ist auf kürzerer Strecke sicher besser aufgehoben. Er war da, hatte seine Chance und dann fehlt Stamina‘, gab auch Jockey Jamie Spencer der englischen Presse nach dem 2400 Meter-Rennen zu Protokoll.
‚Auf ihn wartet ein großer Sieg in Rennen zwischen 1600 und 2000 Metern‘ so noch einmal Redvers über den dreijährigen Santiago-Sohn, der Deutschland mehr als achtbar in Epsom repräsentierte.











