Mit einem ausländischen Sieg hatte man in der 142. Goldenen Peitsche powered by burda@turf, Deutschlands wichtigstem Fliegerrennen am Sonntag in Baden-Baden schon im Vorfeld gerechnet, hatte dabei aber in erster Linie an den Franzosen August Rush, den Engländer Boomerang Bob oder den Schweden Verde Mar gedacht. Doch der Sieg ging an den von Jan Pubben trainierten Paolini-Sohn Ferro Sensation.
Und das war wirklich eine Sensation, denn der sechsjährige Wallach kam in dem Klassefeld in der Gruppe II-Prüfung über 1200 Meter als 358:10-Außenseiter an den Start.
Lange hatte es nach einem Sieg für den von Andreas Wöhler trainierten Govinda ausgesehen, der unter Andrasch Starke lange alles für sich hatte (Video ansehen).
Doch unter dem Italiener Mirco Demuro, der am Samstag bereits den Preis der Sparkassen Finanzgruppe mit Mikhail Glinka gewann, flog Ferro Sensation, der seit fast zwei Jahren kein Rennen mehr gewonnen hatte vom vorletzten Platz im Einlauf in der Bahnmitte noch am gesamten Feld vorbei. Hinter Govinda und Boomerang Bob belegten Smooth Operator und The Call die Plätze vier, bzw. fünf.
‚Heute hat alles gepasst, wie er es braucht, alles war gut, so Siegtrainer Jan Pubben ganz bescheiden bei der Siegerehrung. Im Jahr 2003 hatte der niederländische Trainer mit Lucky Strike und Benvenuto in der Goldenen Peitsche den Dritten und Vierten gesattelt.
Pech war es natürlich für Adrie de Vries, den gewohnten Reiter des Siegers, denn dieser hatte diesmal den Ritt auf dem Favoriten August Rush angenommen, der aber schon früh kein entscheidender Faktor mehr war, und schließlich nur den achten Platz belegte.













