Protectionists Züchter und Mitbesitzer Dr. Christoph Berglar hat für die Sport-Welt Isabel Mathew in Flemington Rede und Antwort gestanden.
Das ist ein wunderbares Gefühl, definitiv das beste in diesem Jahr. Ascot und Novellist waren schon atemberaubend, aber das hier ist einfach auch nur unglaublich. Zwei solche Weltklasse-Pferde mit meinem kleinen Bestand von zehn Pferden in zwei aufeinanderfolgenden Jahren zu haben, die noch dazu von Monsun stammen, das ist unglaublich.
Ich war den ganzen Tag über schon zuversichtlich. Protectionists Familie hat eine Menge Entschlossenheit und Verbissenheit. Ich war ein wenig besorgt, als es um den letzten Bogen ging, da war er noch hinter wohl ungefähr 15 Pferden. Dann habe ich gesehen, dass sie vorne kürzer wurden und man hat gesehen, welch einen großartigen Speed er hat. Ich bin sehr beeindruckt, wie leicht er gewonnen hat, mir war nicht klar, dass er so gut ist.
Der Rennsport hier in Australien ist komplett anders wenn man ihn mit Europa vergleicht. Hier lebt man für den Rennsport, jeder hat ein Interesse daran und das ist schlichtweg unglaublich. Jeder spricht und denkt über dieses Rennen. Es ist fantastisch.
Ich habe Night Lagoon, die Mutter von Novellist, heute bei Fasig-Tipton für 1,7 Millionen Dollar an Coolmore verkauft, um meine Rennsportaktivitäten zu refinanzieren. An Protectionist bin ich zu 50 Prozent beteiligt, also wird die Hälfte des Preisgeldes an mich gehen. Ich werde auch das in den Rennsport reinvestieren, weil ich an diesen Sport glaube. Das ist heute definitiv einer der allergrößten Momente in meinem Rennsportleben.
Wir werden jetzt mit unseren australischen Partnern besprechen müssen, wie es mit Protectionist weitergeht. Sie haben die Option, meinen 50 Prozent-Anteil für einen bestimmten Preis zu erwerben, das werden wir am Mittwoch besprechen. Ich weiß nicht, ob Protectionist bei Andreas Wöhler bleibt oder ob er wie geplant zu Kris Lees hier in Training geht.












