Nach zwei nichtssagenden sowie entäuschenden Comeback-Vorstellungen in diesem Jahr zeigte der Melbourne Cup-Triumphator des vergangenen Jahres ein klein wenig Aufwärtstrend.
Im The BMW (Gr.I) auf der Rosehill Bahn von Sydney wurde der Monsun-Sohn aus der Zucht von Dr.Cristoph Berglar Fünfter, hatte aber in der 2400 Meter-Prüfung nie wirklich eine Chance auf die vorderen zwei Plätze. Es sieht tatsächlich so aus, als ob Protectionist auf extremen Cup-Distanzen Gruppe I-Qualität hat, was er mit seinem Erfolg in Austaliens wahnsinnig gehypten Prestige-Rennen auch bewiesen hat, doch über Mitteldistanzen oder 2400 Meter „lediglich“ ein normales Gruppepferd ist. Da es nur relativ wenige „Nurmis“ unter den Vollblütern gibt, sind die auf unmodernen sehr weiten Distanzen gelaufenen Cup-Rennen auch auf höchstem Level ziemlich leicht zu gewinnen.
Gewonnen wurde die Gruppe I-Prüfung, die am Samstagmorgen 6 Uhr 30 deutscher Zeit gestartet wurde, von Godolphins dreijährigen Authorized-Wallach Hartnell, der als zweiter Favorit (34:10) ins Rennen gegangen war und sich gegen den japanischen Favoriten (28:10) To The World sicher durchsetzte. Dritter wurde der Riesen-Außenseiter (1329:10) Beaten Up, der von Flamingo Stars neuem Trainer Chris Waller trainiert wird.
Hartnells Trainer John O’Shea, der auch für Godolphins anderen diesjährigen Gruppe I-Sieger Down Under, Contributer, verantwortlich zeichnet, und sein Team hatten vor dem Start des Rennens noch eine Schrecksekunde zu überstehen. Hartnell musste noch einmal seine Starbox verlassen und dem Rennbahn-Veterinär vorgetrabt werden, der feststellen sollte, ob er in Ordnung ist. Dass er mehr als ok ist, konnten die australischen Vollblutfans dann im Endkampf mit dem Japaner deutlich erkennen.












