Mit einem durchaus illustren Feld wird am Sonntag auf der Parkbahn von Hoppegarten der zur Listenklasse zählende Preis von Dahlwitz entschieden. 27.000 Euro sind für die 2000-Meter-Prüfung ausgelobt. Besonders heiß dürfte es zwischen Michael Figges Gruppe I-Sieger Feuerblitz (Cristian Demuro) und dem letztjährigen Derby-Mitfavorit Protectionist (Foto, Jozef Bojko) hergehen, der in der vergangenen Saison kurz vor dem „Blauen Band“ durch einen Griffelbeinbruch jäh ausgebremst wurde.
Weitere Würze erhält die Berliner Black Type-Prüfung durch die beiden Gruppe-platzierten Baschar (Michael Cadeddu) aus dem Rennstall von Miltcho Mintchev und Hans-Jürgen Gröschels Polish Vulcano (Wladimir Panov). Beide Pferde sollten um eine Platzierung mitmischen können. Aus dem Duo des norwegischen Trainers Wido Neuroth sollte man besonders auf den in Deutschland bestens bekannten Sir Lando (Filip Minarik) achten, der – auch wenn im 2013 ein großer Sieg verwehrt blieb – in dieser Klasse allemal mitmischen sollte (Zum Langzeitmarkt).
Sieben ungeprüfte Stuten kommen in der ersten Prüfung, einem Rennen über 1800 Meter, an den Start. Dabei sollte dieses Examen besonders für ein Trio schon eine erste, wichtige Standortbestimmung auf dem Weg zum Henkel-Preis der Diana in Düsseldorf sein. So kann Roland Dzubasz mit der Azamour-Tochter Little Annabell (Bayarsaikhan Ganbat) für einen vollen Berliner Erfolg sorgen, denn die Stute wird für Rennbahn-Eigner Gerhard Schöningh vorbereitet. Die Gegnerinnen für die Stute sollten aus dem Quartier von Hans-Jürgen Gröschel und William Mongil kommen. Die Trainer schicken die Brümmerhoferin Night Lily (Wladimir Panov) und die Karlshoferin Kalema (Cristian Demuro) in die Partie.
Einen weiteren Leckerbissen bietet das vierte Rennen, wenn zum zweiten Mal an diesem Tag die Dreijährigen zur Startstelle aufcantern werden. Bereits als Zweijährige erprobte und siegreiche Pferde treffen über 2000 Meter auf interessante Debütanten, wie den toll gezogenen Open your Heart (Michael Cadeddu). Dazu kommt mit dem von Andreas Wöhler für das Gestüt Karlshof trainierten Suracon (Cristian Demuro), der neben der Startoption für das Deutsche Derby auch eine Nennung für das englische Pendant besitzt, ein Pferd an den Start, dem ein guter Ruf vorauseilt.
Die als Zweijährige bei zwei Starts ungeschlagene Wunschkonzert (Christian Sprengel/Vinzenz Schiergen) besitzt eine Nennung für das Deutsche Derby, muss nun aber gegen sicherlich starke Konkurrenz beweisen, dass sie sich über Winter weiter entwickelt hat. Und mit Lac Leman (Roland Dzubasz/Stephen Hellyn) sorgt ein weiterer Derby-Kandidat für zusätzliche Spannung. Mehr zum Renntag in Hoppegarten lesen sie in der nächsten Ausgabe der „Sport-Welt“, die am Donnerstag erscheint.










