Für viele deutsche Turf-Fans klingelte der Wecker am Samstagmorgen sehr früh. Um 6.35 Uhr unserer Zeit gab der ehemals von Andreas Wöhler trainierte Protectionist seinen Jahres-Einstand in den zur Gruppe II zählenden Peter Young Stakes in Caulfield. Doch über die ungewohnt kurze Distanz von 1800 Meter gab es für den Monsun-Sohn, der als 28-10-Favorit auf die Reise ging, nichts zu holen.
Craig Williams ging mit dem fünfjährigen Hengst, für den es sein erster Start nach seinem großen Triumph im Melbourne Cup war, stets im im hinteren Reil des Feldes, während an der Spitze Jacquinot Bay für eine stramme Pace sorgte. Zwar kam der aus der Zucht von Dr. Christoph Berglar stammende Protectionist, der in Down Under von Kris Lees trainiert wird, auf der Geraden noch besser in die Partie und machte noch einige Plätze gut, doch war der Weg am Ende wohl zu kurz für ihn.
Vorne gab es den Einlauf der Co-Favoriten, den Mourinho (86:10) aus dem Rennstall von Peter Gelagotis unter Vlad Duric gegen Paul Besharas Co-Favoriten Happy Trials für sich entschied. Dritter wurde Akzar. Der Sieger, ein achtjähriger Oratorio-Sohn belegte zuletzt in den zur Gruppe I zählenden C.F. Orr Stakes schon Rang drei. Nun, eine Klasse tiefer, gelingt ihm bei seinem Saisondebüt gleich der Sieg. Hält Protectionists Trainer Lees an den weiteren Herbst-Plänen seines Schützlings fest, dann steht als nächstes der Australian Cup auf der Agenda des Monsun-Sohnes. Hier würde es zumindest schonmal über 2000 Meter gehen. Sicherlich kein Nachteil für den Ex-Deutschen.













