Na also! es geht doch! Während die meisten deutschen Starter beim Meeting um den Prix de l’Arc de Triomphe keine große Rolle spielten, gewann der von Andreas Wöhler für Fr. Dr. Ingrid Hornig trainierte Altano das letzte Gruppe I-Rennen des Meetings, den Prix du Cadran über weite 4000 Meter für die Extremsteher. In dem 300.000er war der Gaileo-Sohn unter Eduardo Pedroza am Ende deutlicher Sieger gegen Tac de Boistron und Times Up.
Der zweite deutsche Starter Altanos nachgenannter Trainingsgefährte Seismos (Cristian Demuro), kam nach einem Rennen aus dem Vordertreffen in der Zielgeraden nicht weiter und wurde Sechster.
Doch zurück zu Altano (Foto), dem Eduardo Pedroza ein perfektes Rennen servierte. Zunächst lag er an sechster Stelle, als es in die entscheidende Phase ging, positionierte ihn der Wöhler-Stalljockey an vierter Stelle.
In der Zielgeraden war der Wallach dann sofort zur Stelle, doch mit Tac de Boistron (Marco Botti(Martin Harley) erwuchs sich ihm dort ein starker Gegner. Für einen Moment schien der englische Gast die besseren Karten zu haben.
Doch Altano, dem die Distanz gar nicht weit genug werden kann, liebte jeden Meter dieses 4000 Meter-Rennens, und mit seinem Riesenstehvermögen konnte der Wöhler-Schützling noch einmal zulegen und löste sich bis ins Ziel sogar noch bis auf zweieinhalb Längen auf seinen Konkurrenten.
Damit machte es Altano, auf den es am PMU-Toto 116:10 gab, dem Hachtseer Le Miracle nach, der das neben dem Ascot Gold Cup längste Gruppe I-Rennen Europas unter Regie von Werner Baltromei 2007 gewonnen hatte.
Für den Züchter, das Gestüt Hof Ittlingen, ist Altano nach dem Derby-Sieger Lucky Speed und dem Grossen Dallmayr-Preis-Gewinner Neatico der dritte individuelle Gruppe I-Sieger in diesem Jahr.
Im letzten Rennen des Arc-Tages, einem mit 70.000 Euro dotierten Meilenhandicap, gab es noch einen guten dritten Platz für William Mongils Touch Down-Sohn König Bernard (Umberto Rispoli) zu verzeichnen.










