Princess Asta top im Bayerischen Fliegerpreis

Mit einer Überraschung endete am Sonntag in München-Riem das Hauptrennen des Tages, der Honda – Bayerische Fliegerpreis, denn in dem mit 25.000 Euro dotierten Listenrennen über 1300 Meter kam Deutschlands bester Flieger, der von Andreas Wöhler für Jaber Abdullah trainierte Shining Emerald, nur auf den vierten Platz. Der als 14:10-Favorit gestartete Clodovil-Sohn musste unter Jozef Bojko auf dem für ihn unpassenden abgetrockneten Boden aus hinteren Regionen viel zu viel Boden gutmachen, und kam erst spät auf Touren, war somit ohne Siegchance.

Der Sieg ging an die von Mario Hofer trainierte 120:10-Außenseiterin Princess Asta. Die dreijährige Canford Cliffs-Tochter aus dem Besitz von Rennvereins-Vizepräsident Franz Prinz von Auersperg verwies mit Maxim Pecheur im Sattel die aus Frankreich angereiste Holy Spring mit eineinviertel Längen Vorsprung auf den zweiten Platz, für Rang drei rettete sich die Fährhoferin Guavia gegen Shining Emerald ins Ziel (Zum Video).

Princess Asta war bereits Siebte in den German 1.000 Guineas, bereits ihr Maidenrennen hatte sie in Riem gewonnen. Zuvor hatte Mario Hofer bereits den Sieger im Maidenrennen für die Zweijährigen gestellt. Zuletzt hatte der dem Österreicher für den Stall Helena trainierte Manipur in Baden-Baden noch Pech, denn dort wurde der Lord of England-Sohn auf dem Weg zur Startstelle reiterlos, und musste zurückgezogen werden. So gab der Hengst sein Debüt mit etwas Verspätung am Sonntag in München und gestaltete es gleich erfolgreich, als er im Sieglosenrennen für den jüngsten Jahrgang, das über 1400 Meter führte, mit Koen Clijmans im Sattel zur Quote von 38:10 sicher gegen den 18:10-Favoriten Empire of the Star, der ebenfalls seinen Rennbahneinstand gab, gewann (Zum Video).

Waren hier die Gäste vorne, so gab es im besten Handicap des Tages, einem Ausgleich II über die Meile, eine Münchener Zweierwette, als John David Hillis‘ Action Please (101:10) unter Gastreiter Rob Fitzpatrick gegen Michael Figges Königin Ricke gewann (Zum Video). Dritte wurde dahinter die Favoritin Fifth Avenue. Den vierten Lauf zum Bayerischen Amateur-Championat, einen Ausgleich IV über die Meile, schnappte sich Lokalmatadorin Claudia Fleißner mit dem von Werner Glanz trainierten Wallach Party Freak (83:10), der sich gegen Voices of Kings und Winnifried behaupten konnte (Zum Video).

Frau des Tages war Eva-Maria Zwingelstein, die für ihren Lebensgefährten Gerald Geisler mit Winsome Academy (Zum Video), Rock to the Moon (Zum Video) und Kaminski (Zum Video) gleich drei Rennen gewinnen konnte.

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