Vom letzten Platz kommend gewann ganz an der Außenseite mit großartigem Speed Prince Gibraltar unter Fabrice Veron den mit 250.000 Euro dotierten Longines – Großen Preis von Baden (Gruppe I) über 2400 Meter und damit das Highlight während der Großen Woche in Baden-Baden.
Weltmacht brachte das Feld noch in die Zielgerade, wurde aber gleich von Nightflower unter Andrasch Starke abgelöst. Kurz sah es günstig für die Diana-Zweite aus dem Stall von Peter Schiergen aus. Aber ganz an der Außenseite flog förmlich Prince Gibraltar aus dem großen französischen Quartier von Jean-Claude Rouget mit raumgreifenden Schritten an allen Gegnern vorbei. Sirius hielt den dritten Platz gegen den Derby-Zweiten Palace Prince (Zum Video).
Für den fast schon zum Iffezheimer Inventar gehörenden Fabrice Veron war es der erste Gruppe I-Sieg seiner Laufbahn. „In Deutschland gewann ich mein erstes Listen-, das erste Gruppe-Rennen und jetzt die erste Gruppe I-Prüfung. Das schnelle Rennen und der weiche Boden waren ideal für mein Pferd“, so der Siegjockey.
Prince Gibraltar, als 25:10-Favorit gestartet, war als Zweijähriger bereits Gruppe I-Sieger im Criterium de Saint-Cloud und belegte auf dieser Ebene im französischen Derby Dritter hinter The Grey Gatsby, Shamkiyr und knapp vor Wild Chief. Darüber hinaus war der Rock of Gibraltar-Sohn Zweiter im Grand Prix de Paris und ganz aktuell Dritter auf Gruppe II-Ebene in York.
Satte 75.000 Euro als garantierte Auszahlung standen über dem Preis des Badischen Tagblatts, einem Ausgleich III über die Meile. Dabei konnte beim erst achten Start in diesem Jahr Goldbraid in den Farben des Stalles Waidmannsheil für Pavel Vovcenko bereits sein drittes Rennen gewinnen.
Filip Minarik saß im Sattel des 105:10-Außenseiters. Durch die Platzierten See Dex, Paper Moon und Sha Gino zahlte die Viererwette 17.585:10.
Joachim Erhardt Abendlicht muss eine sehr gute Stute sein. Denn auch beim zweiten Start ihrer Laufbahn siegte sie trotz Höchstgewicht mit 60 Kilo unter Andreas Suborics für Trainer Waldemar Hickst knapp gegen Chancy und Alshazah im mittleren Handicap über 2000 Meter.













